Skiclub Kelkheim e.V. - Verein zur Förderung des Skisports
Pistenpost 108
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Alfreds Schneeball

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Leserinnen und Leser!

geht es Ihnen/euch auch so?
Es gibt Tage, da wünscht man sich, dass sie recht bald vorüber gehen und es gibt wiederum andere, die nicht lang genug sein können.
Dabei beeinflussen nicht nur erfreuliche Ereignisse oder auch Unannehmlichkeiten die Stimmungslage. Auch das Wetter, die Wetterlage hat hierauf einen maßgeblichen Einfluss. So gab es in unseren Reihen der Skifreunde in der vergangenen Saison Tage, die schier sinnlos schienen. Sechs Wochen lang der Himmel Grau in Grau, kein Lichtstrahl, kein offener Himmel, nur Dämmerung und keine einzige Schneeflocke.
Ständig warme Südwestströmungen und letztlich gar fünf Monate lang „zu warm für diese Jahreszeit“.
Wir erlebten einen der vier wärmsten Winter seit 1881.

An diesem Fazit ändert auch die tolle Winterstimmung am 2. Februar und den zwei nachfolgen Tagen auf unserem Hausberg, dem Feldberg, nichts.
Dieser Winter wäre in der Rubrik „Vergessen“ und „Abhaken“ gelandet, hätten es nicht im Club ganz früh in der Saison einen besonderen Höhepunkt des Vereinslebens gegeben: unser Winterfest, bereichert mit den Feierlichkeiten anlässlich unseres 40-jährigen Vereinsbestehens.
Das Fest tröstete über die dann folgende, weitere Entwicklung der Saison etwas hinweg. Dies war so ein Abend, der noch länger hätte dauern können.
Zu meinem ausdrücklichen Bedauern mussten jedoch noch kurz zuvor eingegangene Anfragen zur Teilnahme erbarmungslos abgewiesen werden, ein bedauernswerter, ungewöhnlicher Vorgang. Doch nichts ging mehr, beim besten Willen nicht. Die Teilnehmerzahl für den für maximal 100 Personen eingerichteten Saal im Gasthaus „Zum Goldenen Löwen“ war auch wegen des Büffets auf diese Zahl begrenzt und wurde in der Zeit davor ständig nach oben korrigiert. Es sollten ja alle termingerecht eingereichten, mit Anzahlung versehenen Anmeldungen berücksichtigt werden.
Schließlich ließ sich die Saalkapazität infolge fortwährender Anmeldungen in mehreren Stufen, durch außergewöhnliche Maßnahmen mit Hilfe des Lehnert-Personals auf eine bei Lehnert nie dagewesene Personenzahl von 134 steigern. Selbst der Stühle- und Tischevorrat des Hauses war völlig erschöpft. Es musste ja auch eine genügend große Fläche für Ehrungen und Darbietungen noch freigehalten werden. Darüber hinaus ging dann beim besten Willen nichts mehr. Auch die Eröffnung des Buffets konnte dann am Abend nur nacheinander, in drei Gruppen erfolgen. Schon jeweils mehr als vierzig Personen in den Blauen Salon zu rufen, führte zu Staus bis zurück in den Saal. Trotz der zum Teil qualvollen Enge an den Tischen wurde es ein unvergesslicher Abend.
Ich richte nochmals meinen Dank für die humorvollen Worte an unseren Clubkameraden Bürgermeister Thomas Horn, an den Präsidenten des Hessischen Skiverbandes Dr. Werner Weigelt und an Hubert Leitermann für die ausführliche Darstellung der Vereinsgeschichte.
Ein ganz großes Lob auch an das Bedienungs- und Küchenteam des Goldenen Löwen.

Zu guter Letzt wer es versäumt hat ist selber schuld.
Danke an unsere leistungsstärkste Nordic Walking-Gruppe mit ihrer Choreografin Sonja Detels für die einmalige Ballettvorstellung und für die Livemusik unserer vereinseigenen „Band“ ein dreifaches „Ski Heil“.
Es war ein Abend, der viel zu schnell vorüber ging.

Autor: Alfred Herrmann

 

Alfred Herrmann ist seit 1976 Mitglied und seit vielen Jahren Vorsitzender, nachdem er vorher 12 Jahre lang Sportwart Nordisch war. Wie auf dem nach ihm benannten Steig zum Staufen geht’s unter seiner Leitung mit den Alpinen und Nordischen stetig aufwärts. Der Vorzeigesportler besitzt nicht nur einen vollen internationalen Worldloppet-Pass, sondern auch als Instructor Nordic die „einzig wahre“ Kompetenz für das Nordic Walking. Die beliebten Skiwochen in Ramsau sind ohne ihn nicht vorstellbar. Seinem Ruf, gelegentlich auf „stur“ zu schalten, ist das neue Clubheim zu verdanken. Als Hausphilosoph versucht er immer wieder mit seiner Rubrik „Schneeball“, Lawinen neuer Ideen ins Rollen zu bringen.

Emotionen und Ehrungen nach 40 Jahren Clubleben

Das war mal wieder ein Winterfest, bei dem man ins Schwärmen kommen konnte. Es sollte keine offizielle Jubiläumsfeier wie beim 25sten Jahrestag geben, sondern nur die traditionelle Eröffnung der neuen Skisaison. Und doch war vieles am 13. Dezember 2013 anders, irgendwie emotionaler als in den Vorjahren. Der Rückblick auf vier Jahrzehnte Clubleben versetzte die 134 erschiene Mitglieder in eine besondere Stimmungslage. In nicht enden wollenden persönlichen Gesprächen und originellen eigenständigen Beiträgen wurde die Vereinsgeschichte lebendig.

Auszeichnungen für Treue und Ehrenamt

Besondere Freude, aber auch ein Gefühl der Rührung kam auf, als neun Mitglieder geehrt wurden, die gemeinsam mit Heinz Maschke und anderen Pionieren den Skiclub am 12. Dezember 1973 gründeten und seitdem der Fahne mit dem Schneekristall treu blieben.


v. l. n. r.: Ursula Dannenmann, Dr. Rudolf Heinrich, Karin Maschke, Reiner Kretzschmar, Holger Müller, Ursula Kretzschmar, Stefan Kretzschmar, nicht anwesend: Jan König und Hans Jörg Maschke


v.l.n.r.3.v.l. Felix Beutner, Doris Mader, Gernot Mader, Berndhard Döring, nicht anwesend: Christina Wittich und Ulrich Kaross.

Die Gelegenheit war natürlich auch für weitere Ehrungen wie geschaffen. Neben den neun Gründungsmitgliedern wurden u.a. sieben Mitglieder für 25-jährige Vereinstreue geehrt.

Für besonderes ehrenamtliches Engagement wurden 15 SCK-Mitglieder mit dem Ehrenbrief des Hessischen Skiverbandes ausgezeichnet.


v. l. n. r.: Bernd Tränkner, Manfred Kilp, Mathias Wolf, Marlene Herrmann, Renzo Albanese, Claudia Semrau, Matthias Bock, Irene Kilp, Klaus Boschann, Beverley Jennings, Regina Cloos, Kristin Brosch-Haas und Helmut Loos, nicht anwesend: Rolf Kümmel, Stefan Passarge


v.l.n.r. Dr. Werner Weigelt, Alfred Herrmann, Alexander Solzer, Annemarie Kaiser und Dr. Kurt Kroneberger

Obwohl die improvisierte Bühne in Lehnerts Festsaal die große Schar der Geehrten kaum fassen konnte, fand unser Alfred für jeden ein persönliches Wort. Es sprach wieder einmal für unseren Vorsitzenden, dass er trotz der insgesamt beachtlichen Zahl von rund 500 Mitgliedern seine Alpinen und Nordischen stets erstaunlich gut im Blick behält.

Zur Erinnerung gab es Urkunden und Anstecknadeln. Sehr kompetent unterstützt bei dieser „Ehrenrunde“ wurde Alfred von Dr. Werner Weigelt, dem Präsidenten des Hessischen Ski-Verbands (HSV). Er zeigte Anerkennung für 40 Jahre vorbildliche Vereinsarbeit, die unseren Skiclub in Hessen bekannt gemacht hat. Das Jubiläum nahm er auch zum Anlass, um Alfred die Ehrennadel des HSV in Silber zu überreichen. Bronzene Ehrennadeln erhielten Annemarie Kaiser, Dr. Kurt Kroneberger und Alexander Solzer.

Bürgermeister Horn als Mitglied

Anerkennende Worte für die Rolle des Skiclubs im Kelkheimer Vereinsleben fand Bürgermeister Thomas Horn. Natürlich wurde er als Vertreter der Stadt und und Ehrengast respektvoll begrüßt. Ehre, wem Ehre gebührt. Doch wir hätten ihm auch zurufen können: „Hallo Thomas, willkommen im Club!“ Denn eigentlich – so ließ er sich in seinen humorvollen Grußworten vernehmen – sei er ja unserer Einladung gemeinsam mit seiner Frau vor allem auch deswegen gefolgt, weil er langjähriges Mitglied im Skiclub ist. Als Nachweis seiner aktiven Beteiligung am Vereinsleben schilderte er seinen abenteuerlichen Rollski-Einsatz mit dem Skiclub bei der Eröffnung des Radweges zwischen Kelkheim und Hofheim. Er erinnerte aber auch daran, dass der Skiclub dank Alfred`s jahrelangem, hartnäckigen Einsatz im Einvernehmen mit der Stadt zu einem schönen Clubheim gekommen ist.

„Löwen“-Buffet wie auf dem „Traumschiff“

Zu einem gelungenen Fest gehört auch ein angemessenes Festmahl. Deshalb wurde das opulente „Löwen“-Buffet, malerisch präsentiert im weitläufigen Blauen Salon, zu einem kulinarischen Erlebnis. Der Obolus der Teilnehmer und die Spendierlaune unseres Vorstands sorgten für Gaumenfreuden wie bei einem Staatsbankett. Besser noch: Zum Abschluss wurde im Saal das Licht gelöscht, und herein kamen die Kellner und Köche mit Eisbomben im romantischen Glanz von Wunderkerzen. Das sorgte für eine Stimmung wie beim Kapitäns Dinner auf dem „Traumschiff“.

Eine solche Stimmung durfte natürlich nicht unter feierlichen Reden und langatmigen historischen Exkursen leiden, wie sie sonst bei Vereinsjubiläen an der Tagesordnung sind.

Deswegen blieb es Hubert vorbehalten, einige Begebenheiten aus vier Jahrzehnten Clubleben humorvoll zu kommentieren. Dies gab dem überaus lebhaften und natürlich auch lautstarken Plaudertreff nach dem Motto „Weißt du noch?“ den willkommenen Auftrieb.

Viele erinnerten sich noch an den großen Einsatz des Skiclubs bei dem Rollski-Weltrekord von Klaus-Dieter Schulz. Von den Skifreizeiten und Clubmeisterschaften gab es reichlich Stories zu erzählen, die in die Chronik eingegangen sind. Und über die internationalen Abenteuer der Teilnehmer an Worldloppets und Masters wurde schier endlos geplaudert und gescherzt.

Für Heiterkeit sorgte auch immer wieder der Ruf: „Ach, gucke mal, das bin ja ich!“

Denn viele entdeckten sich auf alten und neuen Schnappschüssen, die den ganzen Abend über einen großen Bildschirm liefen.

Nordic Walker als Künstlertruppe

Mit einer attraktiven Bühnenshow sorgten unter der Leitung von Sonja Detels unsere rührigen Nordic Walker für eine besondere Überraschung.

Eine Gruppe von zehn Walkerinnen und Walkern in weißen (Damen) und blauen (Herren) SCK – Shirts bewegten sich in professioneller Formation im mitreißenden Rhythmus eines populären Walking-Songs.

Dabei konnten sich auch notorische Nörgler davon überzeugen, dass Walking Stöcke nicht nur dazu da sind, um Rehe und Wanderer mit penetrantem Klack-klack zu erschrecken, sondern dass sie sich auch als sensible Tanzsportgeräte akrobatisch durch die Luft wirbeln lassen. Die Gruppe trat mit dem bekannten Rocksänger Klaus auf, der den Song vom großen Walking Event in Breitnau mitgebracht hatte. Seine Sangeskunst und seine Bühnenreife wirkten so perfekt, dass man den Eindruck gewinnen konnte, es wäre (wie bei den Kastelruther Spatzen) Play-back gewesen.

Auf jeden Fall können wir richtig stolz sein auf unsere clubeigene Künstlertruppe.

 
 

„Nordic Walking“-Song

Ne Menge Hektik und Streß jeden Tag es bleibt sehr wenig Zeit für uns selber,
ist wirklich schade weil auch mancher vergisst dass Glück eigentlich kostenlos ist
was auch fehlt das ist Freiheit, Natur, eins im Rhythmus, das geht mit der Seele
einfach ganz locker gehen - Nordic Walking ist schön – fast wie Schweben,
schweben ….. nimm Dir Zeit zum Leben!

Refr.: Walking, everybody Nordic Walking, cool und easy Nordic Walking,
walking allover the world…, walking, everybody Nordic Walking,
cool und easy Nordic Walking, walking allover the world…. – walking (walking….).!

Lebensfreude, Gesundheit und Kraft man wünscht sich solche Dinge im Leben;
doch nur warten, sich fragen was nun – nein - man muss dafür auch etwas tun;
höchste Zeit tu wieder etwas für Dich, ein Geschenk ja für Körper und Seele
einfach ganz locker gehen – Nordic Walking ist schön – fast wie Schweben, schweben ….. nimm Dir Zeit zum Leben!

Refr.: Walking, everybody Nordic Walking, cool und easy Nordic Walking,
walking allover the world…, walking.., everybody Nordic Walking,
cool und easy Nordic Walking, walking allover the world…. – walking….
everybody Nordic Walking (walk everybody) , cool und easy Nordic Walking, (everybody) walking allover the world…, walking, everybody Nordic Walking,
cool und easy Nordic Walking, walking allover the world…, Nordic Walking !

Quelle (nach der DVD): Musik: Gilbert Soukopf, Text Peter Sandbichler und Gilbert Soukopf; Gesang Marco Schelch; Verlag: GISO / Stella Musica)

 
 

Zum Ausklang eines Winterfestes der besonderen Art gab es ganz im Sinne von Reinhard May „ Musik von Hand gemacht“. Unsere Hauskapelle lud zum Mitsingen ein. Ganz in dem Stil, wie es bei den Ramsauer Langlaufwochen und insbesondere beim Hüttenabend auf der Halseralm schöner Brauch ist. Auch die instrumentale Besetzung entsprach alpenländischer Tradition: Eine steierische Harmonika, ein großer Kontrabass, eine Gitarre, zwei Mundharmonikas und eine Hand-Trommel, letztere allerdings eher aus der südamerikanischen Sierra Madre als vom Dachstein. Als zu fortgeschrittener Stunde gemeinsam der „Schneewalzer“ angestimmt wurde, war dies ein willkommenes Signal, um die neue Skisaison mit der Hoffnung auf einen „Jahrhundert-Winter“ zu eröffnen.

Autor: Hubert Leitermann

 

Hubert Leitermann hat sich in seiner langen SCK-Zugehörigkeit auf vielen Feldern engagiert, Erfahrungen eingebracht und Interessierten zugänglich gemacht. Seine tollen Beiträge für unsere Pistenpost sind immer eine Bereicherung. Hubert – bitte nicht nachlassen

Erinnerungen an Geri

Im letzten Jahr ist mein Freund Geri (Gerald Bergen) nach einer heimtückischen, viel zu spät erkannten Krebserkrankung gestorben. Jetzt habe ich das Bedürfnis seine und unsere Geschichte zu erzählen: Es ist die Geschichte, wie ich zum Skiclub gekommen bin. Im Alter von ca. 20 Jahren bin ich aus beruflichen Gründen nach der Zeit bei der Bundeswehr nach Frankfurt gezogen.

Als gelernter Schriftsetzer habe ich in der Hausdruckerei der Höchst AG begonnen, im Wohnheim in Sindlingen gewohnt, auch genannt „Bullenkloster“, und mich nicht besonders wohl gefühlt. An den Wochenenden bin ich zurück gefahren in meine sauerländische Heimat nach Brilon und habe mit dem Gedanken gespielt, das Experiment Frankfurt zu beenden.

Eine Chance sollte es noch geben – eine bezahlbare Wohnung. Die habe ich in der Heidesiedlung in der Brunnenstraße unterm Dach gefunden. Geri hatte seine Wohnung direkt gegenüber, quasi ein Spiegelbild meiner Wohnung. Wir sind uns oft im Treppenhaus begegnet und er hatte es immer eilig – ich hätte eigentlich Zeit gehabt denn mein Freundeskreis nach dem Neustart in Frankfurt war sehr überschaubar. Geri studierte Maschinenbau und finanzierte dies mit dem Verkauf von Taschenrechnern und sonstigem Bürobedarf. Da es gut lief hatte er sich ein ganz besonderes Hobby zugelegt.

Er fuhr mit seinem NSU TT Autorennen oder wie er es nannte, er trieb das Feld vor sich her, denn oft kam er mit einem verbeulten Auto zurück.

Dann haben wir unsere Gemeinsamkeit entdeckt: das Skifahren. So sind wir an einem Wochenende auf den Schnalstaler Gletscher gefahren.

Geri perfekt – er hatte schon seine komplette ÜL-Ausbildung in der Tasche. Nun suchte er neue Herausforderungen im Skiballett – ein Vorläufer des heutigen, Air and Style – und Sprüngen im Park. Mit 1,40 Meter langen Stöcken und genauso langen Skiern bei einer Körpergröße von 1,60 Metern fuhr er über die Buckelpiste, unterbrochen durch Salto oder Drehungen genannt „eingekratzter Walzer“ und sonstigen Kunststücken. So kam er den Hang hinunter, ein absoluter Hingucker und ich habe ihn glühend bewundert.


Pause in Denkendorf (Bayern) nach einem Skiwochenende

Mein Skifahrkönnen war seinerzeit eher mäßig, denn ich hatte seit meiner Kindheit auf der Ski-Wiese in Brilon erst wieder bei der Bundeswehr Kontakt mit dem Skifahren gehabt und gleich gemerkt, dass dies mein Sport ist. Ich wollte dazu lernen und auch so gut fahren wie Geri. Dabei hat er mir geholfen. Wir haben viel geübt, trainiert und er zeigte mir, wie man besser Ski fährt. Dann hat er mich mit zum Skiclub genommen, zu einem Sommerfest. Auch die Hallengymnastik am Mittwoch wurde oft von ihm gestaltet und ich habe dort mittrainiert. Geri hat mich dann auch ermutigt, mit der ÜL-Ausbildung zu beginnen – du schaffst das, sagte er. Das war der Anfang meiner aktiven Zeit beim SCK und ich bin in den Club eingetreten.

Aus der Heidesiedlung bin ich irgendwann weggezogen und Geri und ich haben uns für längere Zeit aus den Augen verloren. Ehrgeizig wie Geri war, hat er eine Ausbildung als Sportlehrer gemacht und ist für eine halbe Stelle nach Köln gegangen. Wenn wir uns zwischendurch wieder getroffen haben war es wie immer. Wir haben uns gefreut als wenn keine Zeit dazwischen gewesen wäre. Geris finanziell fette Jahre waren vorbei, das Rennauto gab es schon lange nicht mehr und er fuhr nebenberuflich Taxi. Auch bei mir war am Ende des Geldes oft noch zu viel Monat übrig, so dass ich auch nachts Taxi gefahren bin und das natürlich im gleichen Unternehmen.

Da hatten wir wieder etwas gemeinsam.

Die Taxifahrerei und auch das Pendeln nach Köln zu seiner Sportlehrerstelle konnte ihn nicht befriedigen. Jetzt ging er aufs Ganze, nahm seine restlichen Ersparnisse und machte sein Hobby – die Fliegerei – zum Beruf. Er ging nach Amerika und ließ sich dort zum Pilot ausbilden. Jetzt haben wir uns endgültig aus den Augen verloren – dachte ich. Dann, vor einigen Jahren – ich hatte mich zusammen mit einigen SCK-Mitgliedern zur Fortbildung auf dem Stubaier Gletscher angemeldet – stand Geri auch auf der Teilnehmerliste.

Im Stubaital haben sich unsere Wege wieder getroffen und es war wie jedes Mal. Wir haben uns verstanden als seien keine Jahre dazwischen vergangen.

Diesmal haben wir den Kontakt nicht mehr abreißen lassen. Er hat mich zu einem Rundflug über Frankfurt und den Rheingau eingeladen in einer Cessna, die er gesteuert hat. Auch sonst haben wir viel gemeinsam unternommen. Geri ist dann wieder in den Skiclub eingetreten und war als ÜL bei den Erwachsenen-Freizeiten dabei. Jetzt hat Geri mich für meine Skifahrkünste bewundert.

Leider war er mittlerweile etwas eingeschränkt, denn eine Verletzung nach einem schweren Sturz von einem Baugerüst machte ihm zu schaffen. Auch die beruflichen Aussichten in der Fliegerei, mit der er mittlerweile als Cargo-Flieger sein Geld verdiente, bedrückten ihn. Trotzdem war er liebenswert, fröhlich, witzig und lebensfroh wie immer, auch wenn er manchmal ein bisschen zu selbstkritisch war.

So werde ich ihn in Erinnerung behalten und ich bin mir sicher: Wenn wir uns noch einmal treffen würden wäre es wie immer, als hätte nie Zeit dazwischen gelegen.

Autor: Michael Leibssle

 

Wer kennt Michael Leibssle nicht? Sportlich gesehn kann er fast alles – so scheint es. Gibt es Zweifler? Die lassen sich schnell überzeugen, am besten durch Teilnahme an der mittwochs-Skigymnastik oder an einer von Michael organisierten alpinen Reise, in der er als DSV-Übungsleiter überzeugt.

Faszination Wasalauf in Schweden

„In den Fußstapfen unserer Vorväter für die Siege von morgen!“ Wer als leidenschaftlicher Skilangläufer dieses Motto des legendären Wasalaufs vor Augen hat, weiß: Da ist Kampf angesagt! Mit seinen 90 km ist es der längste Worldloppet. Auch der älteste. Erstmals wurde der Vasaloppet (wie die Schweden sagen) 1912 ausgetragen und in dieser langen Zeit nur zwei Mal abgesagt. Im März dieses Jahres lockte der 90. Wasalauf, und einige unserer Weltenbummler wollten es wieder einmal wissen.

Mit Renzo Albanese, Manfred Jansohn und Hubert Leitermann waren vom Skiclub einmal mehr „die üblichen Verdächtigen“ in Schweden am Start. Im Zielort Mora waren sie als „alte Freunde“ bei einer Familie zu Gast, die selbst zu den dort zahlreichen Wasalauf-Teilnehmern gehört. Bereits seit mehreren Jahren ist dies so etwas wie die schwedische Außenstelle unseres Skiclubs.

Festliche Stimmung bei den Wasalauf-Wochen

Wie oft bei solch zugkräftigen Sportevents ist auch der Wasalauf nur der Höhepunkt einer Reihe von Wettkämpfen, die sich insgesamt über einen Zeitraum von zwei Wochen erstrecken und bis zu 45.000 Sportler anziehen. In diesen „Festwochen“ ist in dem kleinen Städtchen Mora alles auf Wasalauf eingestimmt: Es gibt es eine große Marathonmesse mit allem, was das Herz eines Skilangläufers begehrt. Blonde Schwedinnen verführen mit Proben von „Wasa“ Knäckebrot und leckeren Keksen (von Renzo besonders geschätzt). Ausgedehnte Straßenmärkte bieten reichlich Souvenirs, wobei die berühmten rot lackierten Holzpferdchen aus der Provinz Dalarna der absolute Renner sind. Die örtliche Gastronomie lässt sich allerlei einfallen, um die vielen Marathonis artgerecht zu verwöhnen. Und im Vasaloppet Museum kann man sich moralisch auf das historische Ereignis einstimmen. Kurzum: Es lohnt sich, die faszinierende Stimmung in Mora länger als nur ein Wochenende zu genießen.

Unser Team entschied sich diesmal für einen Aufenthalt von zehn Tagen. In dieser Zeit wurden neben Schüler- und Frauenläufen der Kortvasan (Kurz-Wasa) von 30 km, der Halvvasan (Halb-Wasa) von 45 km sowie der Vasaloppet über 90 km in Form der „Offenen Spur“ (flexible Startzeit statt Massenstart) angeboten. All diese Disziplinen – einschließlich des 90ers mit Massenstart – hatten Hubert, Manfred und Renzo in den vergangenen Jahren schon mehrfach erfolgreich bewältigt. Und das bei meist guten Schneeverhältnissen.

In diesem Jahr war das anders. Zwar lag in den schwedischen Wäldern erwartungsgemäß ausreichend Schnee. Die Loipen waren jedenfalls in einem besseren Zustand als bei den Skiwochen in der Ramsau. Keine Probleme also bei den täglichen Skiausflügen und Trainingsläufen auf der Wasa-lauf-Route im Abschnitt zwischen Mora und Eldris. Dagegen spielte das Wetter ausgerechnet an den Tagen verrückt, als unser Trio an den Start ging.

Loipen verschwinden im Schneegestöber

Der erste Wettbewerb war der Kurz-Wasa über eine Distanz von 30 km mit Start in Oxberg und Ziel in Mora. Am Startgelände herrschte dichtes Schneetreiben. Schon die ganze Nacht hatte es so heftig geschneit, dass ein gefühlter halber Meter lockerer Neuschnee die Laufstrecke zudeckte. Von klassischen Loipen weit und breit keine Spur.

Die Loipenfahrzeuge hatten gegen die Schneemassen keine Chance und kamen am Morgen vor dem Rennen gar nicht erst zum Einsatz. Dass der Start in mehreren Blocks stattfand, machte das Drama auch nicht besser. Tausende stocherten blindlings im Schnee herum und hinterließen ein chaotisches Gewühl von Tiefschnee. Nur ab und zu bildeten sich „handgespurte“ Loipen, wo man recht und schlecht mit Doppelstockschub vorankam. Vom Diagonalschritt, der hohen Kunst unserer eingefleischten Klassiker, konnte auch ein Manfred Jansohn nur träumen.

Manfred und Renzo, die schon oft als Experten bei Wachskursen glänzen konnten, stießen diesmal auch bei der Wahl des richtigen Steigwachses an ihre Grenzen. Null-Grad Verhältnisse und fallender Neuschnee, da wurde das Wachsen zum Lotteriespiel. Leider ohne Gewinn. Das ansonsten gern genutzte Klebeband schien zu riskant, die Schuppenski waren wohlbehalten zu Hause geblieben und das am Ende aufgetragene Hartwachs war so glatt, dass man die Anstiege nur sehr schweißtreibend in der Grätsche bewältigen konnte. Hubert versuchte es dann und wann verstohlen mit ein paar Skatingschritten, wollte aber nicht riskieren, bei diesem Klassikrennen disqualifiziert zu werden. Auf den steilen Abfahrten, so freute man sich, sind glatte Ski nicht nur erlaubt, sondern goldrichtig. Aber man freute sich zu früh. Die vorher gestarteten Gruppen hatten im Schneepflug die Hänge so glatt gebügelt, dass statt Loipen nur noch blanke Eisflächen vorhanden waren. Viele Skilangläufer stürzten und lagen quer über den ganzen Abhang verteilt. Da bedurfte es schon alpiner Slalomkunst, um ohne Sturz und längere Wartezeiten durchzukommen. Insgesamt waren die Bedingungen bei diesem Wettbewerb erheblich schwieriger als bei vielen vergleichbaren Skirennen. Anders als sonst üblich standen unmittelbar nach dem Start viele Läufer am Wegesrand, die sich mit Wachs zu schaffen machten. Beim offiziellen Wachsservice an den Kontroll- und Verpflegungsstellen drängten lange Warteschlangen. Bereits nach der halben Strecke gaben mehr Läufer als sonst üblich auf und ließen sich mit dem Bus zurück nach Mora bringen. Wer sich erfolgreich bis zum Ende durchkämpfte, konnte sehen, wie kurz vor dem Ziel ein Skiläufer im Schnee lag und von Notärzten versorgt wurde. Wie später zu hören war, konnte man ihm nicht mehr helfen. Wahrscheinlich war es eine Vorschädigung, die sich bei der Anstrengung so unglücklich auswirkte. Unser kleines Team war umso glücklicher, wieder einmal – zuletzt angefeuert von den schwedischen Gastgebern – heil und mit guten Zeiten ins Ziel zu kommen.

Krisenstimmung bei Tauwetter

Nach dem kräftigen Schneegestöber beim 30 km-Rennen gab es einige Tage später bestens präparierte Loipen.

Als dann aber das 90km-Rennen als „Offene Spur“ und der 45er Halb-Wasa an der Tagesordnung waren, setzte Tauwetter ein. Wie in der örtlichen Presse zu lesen war, trafen sich die Organisatoren zu einer Krisensitzung. Das Hauptproblem bestand darin, 15.000 Skilangläufer gefahrlos über einen See zu bringen, dessen Eisdecke kräftig abzutauen begann. Andererseits hatte sich an vielen tiefer gelegenen Stellen der Loipentrasse das Tauwasser so stark aufgestaut, dass zur Ableitung regelrechte Kanäle gegraben werden mussten.

Für die Skiläufer wurde es zum Sport, über solche Kanäle zu springen oder auch aufspritzend tiefen Schneematsch und Wasserlöcher kampfesmutig zu durchqueren. Man konnte richtig Spaß dabei haben. In den Schuhen stand natürlich bis oben das Wasser. Da nützte es Hubert auch nichts, dass er sich noch eigens auf der Marathon-Messe „garantiert wasserdichte“ Fischer-Schuhe aus Carbon gekauft hatte. Das einzige, was für trockene Füße gesorgt hätte, wären hohe Gummistiefel gewesen. Dagegen kam bei der Wahl vom Wachs endlich wieder einmal Freude auf. Es war Klister-Time vom Feinsten: „Rode Rot“. Da kommen jedem kernigen Nordischen vor Rührung die Tränen in die Augen. Während des stundenlangen Laufs wechselte immer mal die Stimmung. Da gibt es viele glückliche Momente, wenn man durch die verschneiten Fichten- und Birkenwälder gleitet. Immer wieder mit weiten Ausblicken in die schwedische Winterlandschaft. Oft kommt es zu schönen Unterhaltungen mit Schweden, die deutsch sprechen, oder mit einer jungen Italienerin aus Mailand, die den Senioren aus Germany in Englisch Komplimente macht.

In manchen Passagen wieder ist man voll mit sich selbst beschäftigt. Da wird man als schneearmer Mitteleuropäer daran erinnert, dass man nicht für Skitouren über solche extremen Distanzen geboren ist. Es melden sich Knie und Waden, der Schuh drückt, der Rücken schmerzt und der ermüdende Wettkampfgeist lechzt nach Ruhepausen. Und dann die Selbstgespräche. Vor allem diese verdammten Fragen, die sich mit fortschreitender Altersklasse immer schwerer beantworten lassen: Warum tu ich mir das an? Wem muss ich mit dieser elenden Strapaze noch etwas beweisen? Da ist man immer froh, wenn man aus seinen Gedanken gerissen wird und einen Motivationsschub erfährt. Wie schön, dass es etwa alle zehn Kilometer mitten in der grandiosen Einsamkeit eine echt große Verpflegungsstelle gibt. Hier wimmelt es von Helfern, die marktschreierisch Getränke und allerhand schwedische Leckereien anbieten. Ein Heer von Schlachtenbummlern wird nicht müde, mit den berühmten Heja! Heja! Chören den nötigen moralischen Auftrieb zu geben. Ein Fernsehreporter fragt, wie man den Lauf findet. Er sagt zunächst Heja Norge, weil Hubert eine norwegische Mütze trägt. Als er Tysk, Deutscher hört, geht das Interview teils deutsch, teils englisch weiter. Als höflicher Botschafter seines Landes lobt man natürlich das gute Wetter, die einmalige Landschaft und die tolle Organisation. (Kommentare wie „Scheiß Schnee“ wären nicht nur unhöflich, sondern auch ungerecht). Anschließend stärkt man sich auf jeden Fall mit der legendären Blaubeersuppe. Das ist sowohl ein Genuss, als auch ein Muss. Wenn dabei etwas auf die Startnummer tropft und bleibende Spuren hinterlässt, dann hat man ein begehrtes Sammlerstück (Hinweis an Hannelore: Bitte nicht wieder waschen!). Ein besonderes Glücksgefühl stellt sich spätestens dann ein, wenn man auf den letzten Kilometern in das Städtchen Mora hinein läuft. In den Straßen ist soviel Schnee aufgeschüttet, dass sechs Spuren nebeneinander Platz finden.

Hinter den Barrieren und auf Tribünen stehen dicht gedrängt die Zuschauer und klatschen die Skiläufer vorbei an der alten Holzkirche und hinein in das altehrwürdige, geschnitzte Wasa-Tor. Unsere erfolgreichen Finisher fühlen sich auch dank der berühmten „Zweiten Luft“ so sehr zu einem Zielsprint angefeuert, dass Hubert nach „Überfliegen“ der Ziellinie mit einem Kameramann zusammenstößt. So kommt man direkt ins Fernsehen!

Autor: Hubert Leitermann

 

Hubert Leitermann hat sich in seiner langen SCK-Zugehörigkeit auf vielen Feldern engagiert, Erfahrungen eingebracht und Interessierten zugänglich gemacht. Seine tollen Beiträge für unsere Pistenpost sind immer eine Bereicherung. Hubert – bitte nicht nachlassen

Ski-to-Tal Trainingsfahrt Soraga Südtirol 8. bis 15.02.2014

Ein Erlebnisbericht von den Frischlingen Ulla und Lothar Becker

Morgens noch Frühlingsgefühle, hungrig auf schneebedeckte Hänge und Pisten, abends ein Wintermärchen mit italienischen Köstlichkeiten und Schnee satt (6 m). So startete der erste Tag unserer Jungfernfahrt mit dem Skiclub Kelkheim ins Fassatal/Südtirol.

Etwas mulmig war es uns schon, als wir uns zur Abfahrt des Skibusses aufmachten. Wie würden wir als Newcomer aufgenommen? Können wir mit unseren amateurhaften Skikenntnissen den Ansprüchen der mitfahrenden Profis (für die die Ski-Bretter die Welt bedeuten) auch nur halbwegs gerecht werden? Nicht nur der Bus war schon da und offen, genau so empfing man uns auch. Detlef, der Herr des Busses, machte Dampf, um pünktlich Gas geben zu können. Die Stimmung war herzlich und warm, was auch der Busheizung und dem Sektfrühstück der hinteren Sitzreihen zu verdanken war. Gegen 19 Uhr wurden unsere Träume wahr: schneeübersäte Berge und unser Hotel das „Latemar“. Wohlorganisiert, wie es vom deutschen Michel nicht anders zu erwarten war, kam nach der Zimmer- dann die Gruppenaufteilung für den nächsten Skitag. Rot, Rot+, Rot++, Schwarz, Schwarz+, Schwarz++ und nicht zu vergessen: die Gruppe 30+-, die in erster Linie aus einem Jungbrunnen des Jahrgangs 1930 bestand: Isolde. Am nächsten Tag, wie wohl in Soraga schon wochenlang üblich: Neuschnee. Was das Skifahrerherz auf der einen Seite erfreute, trübte doch etwas die Sicht. Doch auch in dieser Situation konnten wir uns auf die geschulten Gruppenleiter blind verlassen. Größtmöglicher Spaß, bei geringstem Risiko. Selbst das Hinfallen fiel leicht und weich. Am zweiten Tag dieselbe Situation. Während die Semi-Profigruppen diese Herausforderung gerne annahmen, fiel es uns doch sichtlich schwerer, die schematisierten Hügel/Buckel zu umkurven. Aufgeben? Nicht mit unserer Gruppenleiterin Melitta.

Es folgte einen halben Tag „Sonder-Einzelunterricht“ bis zum Nichtmehrumfallen. Supernett. Danke. Die Belohnung folgte am nächsten Tag. Sonnenschein pur und die unvergessliche Bergumrundung „Sella Ronda“. Rote Autobahnen, gespickt mit leichten Buckelpisten (kein Problem mehr durch Unterricht und freie Sicht). Der dritte Tag auch für uns ein Gedicht. Bis auf einen Nachmittag war das jetzt unser Wetter. Verschiedene Skigebiete wurden noch in Angriff genommen: Pellegrino, Alta Badia, Fiemme, Arraba. Welch ein Skigebiet, welch ein Panorama (wer mich kennt, weiß, dass ich nicht so leicht ins Schwärmen gerate). Aber nicht nur für uns „Luschis“ war es ein Vergnügen, auch die Tiefschnee-Fans und – nicht zu vergessen – unsere Snowboarder kamen voll auf Ihre Kosten. Doch was wäre ein Skiurlaub ohne Après? Nur die Hälfte des Vergnügens. Hier nun auch endlich die Erwähnung unserer mitgereisten und mitorganisierenden Skifreunde des Skiclubs Langen. Trotz aller technischen Kommunikationsmittel ging bei Isoldes Söhnen (kein Wunder bei der Mutter) fast jeden Abend die Post ab.

Professionelle Unterhaltung als zelebrierender Koch, Eintänzer, spontaner Ziegenmelker, Saxophonspieler = herrlich. Besonders zu erwähnen der Disco-Abend und die Aprèsfeier mit unserem DJ WoWo, der jedes noch vorhandene Eis brechen ließ und uns so zum Schwitzen brachte, wie es keine Piste schaffte. Die Heimreise traten wir mit Wehmut und Bombardino an und kaum bei den Frühlingsgefühlen in Kelkheim wieder gesund angekommen, hoffen wir, dass wir im nächsten Jahr, wenn es wieder ins Fassatal geht, als Wiederholungstäter beim „Ski-to-Tal“ dabei sein können.

Endgültiges Fazit: Leider Geil!

Autoren: Ulla Becker, Lothar Becker

 

SnowXXPress Zillertal 12.-19.04.2014

Dieses Jahr waren wir aufgrund des späten Reisetermins eine relativ kleine Gruppe, da viele nicht mehr an Schnee geglaubt haben. Wir wurden aber mit besten Pistenbedingungen und viel Neuschnee belohnt.

Die Anreise verlief gut, so dass wir noch vor Ankunft im Hotel die „Schneesportgeräte“ ausleihen konnten. Nach dem Abendessen gab es erst mal ein Kennlernspiel. Dabei wurden wir in Gruppen eingeteilt und mussten einen Fragebogen ausfüllen. Wir sollten eine Karikatur von einem unserer Betreuer malen und ein Gedicht mit unseren Namen schreiben. Dazu kamen noch andere lustige Fragen. Der erste Ski- und Snowboardtag begann mit Sonnenschein. Wir fuhren in das Skigebiet Kaltenbach.

Es gab zwei Skigruppen und zwei Snowboardgruppen, wovon es jeweils eine Einzelgruppe gab. Nach dem morgendlichen Warm-Up ging es auch schon los. Leider musste schon an diesem Tag bei manchen die Bindungen ausgewechselt werden, da sie kaputt waren. Trotzdem war es ein schöner Tag. Am Abend wurde von Sarah ein Wachsworkshop angeboten. Da es in der Nacht geschneit hatte, erwartete uns am nächsten Tag Neuschnee, sogar eine ganze Menge. Diesmal ging es in die Zillertal Arena. Während die beiden Einzelgruppen an den Anfängerhügeln blieben, wollten die Fortgeschrittenen einmal durch das ganze Skigebiet fahren und wieder zurück. Leider scheiterte das daran, dass ein Lift geschlossen hatte. Deswegen mussten sie leider umkehren. Am Nachmittag sind dann ca. 95% der Gruppe zusammen gefahren und kamen dann alle gemeinsam zu spät zum Bus, weshalb fast der ganze Bus singen musste. Abends gab es dann ein Tischkickerturnier. Am nächsten Morgen sollte es wieder in die Zillertal Arena gehen. Leider erfuhren wir dort, dass die Lifte wegen starkem Wind alle gesperrt waren, so dass wir dann nach Mayerhofen weiter gefahren sind. Als wir endlich auf die Piste konnten, durften wir wieder in der großen Gruppe fahren. Es gab nur eine Einzelskifahrergruppe. Am Nachmittag teilten wir uns dann in die „Heizer“ und die „Gechillten“ auf. Mit weiterem Neuschnee hatten wir alle viel Spaß. Direkt nach dem Fahren gingen wir Einkaufen. Da keine Cola mit in den Bus durfte, sind ein paar von uns gelaufen. Nach dem Abendessen gab es dann einen Filmabend, an dem wir „Gregs Tagebuch 2“ angeschaut haben. Fast zur selben Zeit wurde nochmals schnell ein Wachsworkshop angeboten. Den nächsten Tag verbrachten wir wieder im Skigebiet von Mayerhofen mit viel Neuschnee – und das Mitte April! Genauso wie am Tag davor bildeten wir erneut die Heizer und die Gechillten. Die Einzelgruppe blieb bestehen. Am Nachmittag durften dann endlich alle, die wollten, in den Fun-Park. Viele hatten schon ungeduldig darauf gewartet.

Am Abend fand eine Fackelwanderung statt, wo wir von einem Spielplatz zur Jugendherberge liefen. Eine Überraschung war auch dabei – Sabrina ist gekommen.

Der letzte Ski- und Snowboard-Tag fing gut an. Die Sonne schien und wir durften frei fahren, natürlich in Dreiergruppen, oder in den Fun-Park gehen. Am Nachmittag fuhren wir alle zusammen ein paar Pisten, dann ging es zur Rückgabe der ausgeliehenen Sachen. Der Abend war natürlich auch gut gelungen. Die Schlafenszeiten wurden aufgehoben und alle schauten sich zusammen den von Felix aufwändig produzierten Film an, in dem er eine super Zusammenfassung der tollen Woche hinbekommen hat.

Am Samstag hieß es dann Abfahrt. Eine wundervolle Woche ging zu Ende. Hoffentlich bis zum nächsten Jahr.

Autor: Tanja Kroneberger

 

Sturmfrei 14 – Jugendfreizeit 14 bis 18 Jahre

Mehr Bilder und Videos in unserer Galerie zur Fahrt

Am Wochenende vor Weihnachten ging es mit 18 Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren für ein tolles Wochenende los nach Mayrhofen.

Grund war die Jugenfreizeit „Sturmfrei“, die dieses Jahr zum zweiten Mal stattfand. Die Hinfahrt dauerte ungefähr 8 Stunden und obwohl die Heizung im Bus defekt war, war die Stimmung schon jetzt ausgelassen und fröhlich. Auch wenn das Wochenende es uns mit platten Luftmatratzen, zwei Verletzten und Detlefs Lieblingsbus nicht einfach machte, so hatten doch alle ihren Spaß. Am Morgen des 22. Dezember kamen wir dann zu einer kleinen Hütte (und gleichzeitig unserer Unterkunft), dem Backyard Austria, in dem es zuerst ein reichhaltiges und leckeres Frühstück mit selbstgebackenem Brot und Kuchen gab.

Danach ging es in voller Montur direkt Richtung Piste, wo uns am ersten Tag eine Menge Sonne und gute Schneebedingungen erwarteten.

Aufgrund anfänglicher Schwierigkeiten, die Skipässe konnten zuerst nicht bezahlt werden, musste längere Zeit in freudiger Erwartung des Skitages an der Talstation der Gondel gewartet werden. Doch wir ließen uns nicht unterkriegen und die Vorfreude stieg nur noch mehr. Nachdem die Skipässe bezahlt waren, teilte die Gruppe sich in mindestens drei Personen pro Kleingruppe. Das Wetter war herrlich – strahlender Sonnenschein, der den Schnee leider weich und matschig werden ließ, erwartete uns.

Zum Mittag traf man sich in einer Berghütte zum Essen, wo bereits die ersten Challenges auf die Teilnehmer warteten.

Die erste Runde „Was würdest du tun?“ startete, bei der die Teilnehmer unter anderem durch selbst auferlegte Aufgaben wie Wettstrippen und Showtanz tolle Preise gewinnen konnten. Nach der erholsamen Pause wurde wieder munter weitergefahren. Am ersten und einzigen Abend stand unter anderem ein Wachsworkshop auf dem Programm, wo die Teilnehmer lernten, wie sie ihr eigenes Material richtig pflegen.

Eine selbstgebaute Fassl-Sauna und ein offener Whirlpool mit Ausblick auf das Zillertal waren eine große Verlockung für viele nach einem anstrengenden Tag.

Somit wurde beides wahrlich von den meisten genossen. Nachdem der Grill für das geplante BBQ befeuert worden war und ordentlich gegessen wurde, kamen alle für einen gemeinsamen Abend zusammen.

Highlight des Abends war eine Rallye in der Unterkunft.

Es wurden außerdem kleine Wettkämpfe veranstaltet, bei denen man viele tolle Preise gewinnen konnte.

Um einen Preis zu gewinnen, musste man sagen, was man dafür machen würde; derjenige, der die absurdeste Idee hatte, gewann, und musste die Idee dann umsetzen.

Neben der Rallye, bei der der Gewinner eine Sonnenbrille von „Take a Shot“ mit heim nehmen durfte, wurde unter anderem Grobmotorikermikado und Balanceboarding auf Wettkampfniveau um T-Shirts von „Nitro“ und „Never Summer“ gespielt. Nach einem weiteren leckeren Frühstück gab es am Sonntag bei etwas bedecktem Wetter einen Freestyleworkshop, der mit großer Begeisterung von all denen genutzt wurde, die akrobatische Flüge durch die Luft lernen wollten.

Neben der Einführung in die Welt der Boxen, Kicker und Rails wurde außerdem der „World Snowboard Day 2013“ gefeiert, der in diesem Jahr auf den entsprechenden Sonntag fiel. Zwei Teilnehmer, die sich selbst die Aufgabe am Vorabend auferlegt hatten, mussten deshalb jedem Snowboarder, dem wir auf einer gemeinsamen Abfahrt begegneten, zu Ehren des World Snowboard Day, Aufkleber des World Snowboard Day anheften, was ein Riesenspaß für alle Beteiligten war.

Nach einem weiteren tollen Skitag, bei dem es leider zwei Verletzte gab, traten alle, zum Glück auch die Verletzten, die Heimreise an, bei der wieder eine tolle Stimmung herrschte. Wir möchten uns bei Salewa, Nitro Snowboards, Tweakend Snowboarding, Rox Energy, dem World Snowboard Day, Never Summer und Take a Shot für die megamäßige Unterstützung bedanken!

Außerdem ein riesen Dankeschön an den Backyard Mayr-hofen und besonders an Jürgen Haider für die einzigartige Gastfreundschaft und die tatkräftige Hilfe, die wir gut gebrauchen konnten.

Autoren: Sarah Hardt, Patrick Leibersperger

 

Sarah Hardt ist 20 Jahre alt und steht seit über 10 Jahren auf dem Snowboard. Zum Skiclub Kelkheim kam sie vor einigen Jahren als Teilnehmerin der Familienfreizeit SnowXXpress. Nach einer Ausbildung zum C-, und ein Jahr später B-Trainer Snowboard ist sie seit ca. 3 Jahren in dieser Sportart als Übungsleiterin tätig und engagiert sich u.a. auch für die Durchführung und Organisation von Ski- bzw. Snowboardfreizeiten.

HSM Champion Jibs 2014 – diesmal wieder mit Practice Days

Bei tollem Frühlingswetter starteten die Champion Jibs 2014 am Montag, den 5. Mai mit den Practice Days.
Die knapp 20 Teilnehmer trainierten dabei tagsüber unter der Anleitung von Jörg Büttner (DSV Snowboardlehrer) in den Bereichen Boxen/Rails, Kicker und Snowboardcross, um sich optimal auf die Wettbewerbe am Wochenende vorzubereiten. Nach dem Tagesprogramm am Gletscher fand man sich nachmittags bei der Champion Jibs Base, dem Hotel „Tia Monte Smart“ in Feichten, ein, um in der Abendsonne zu entspannen oder neue Tricks auf dem Skateboard zu lernen. Am 10. und 11. Mai starteten dann die Hessenmeisterschaften Snowboard 2014 mit den Disziplinen Boardercross und Slopestyle. Auch von unserem Skiclub gab es eine Teilnehmerin, die den Titel „Hessenmeister Slopestyle Damen“ am Sonntag mit nach Hause nehmen durfte.

Die diesjährigen Championjibs fanden das erste Mal im Kaunertal statt. Auch wenn das Wetter nur zum Teil mitgespielt hat, haben sich sowohl die Shapercrew als auch das Team der Championjibs alle erdenkliche Mühe gegeben und mal wieder ein super Event auf die Beine gestellt. Geschlafen wurde in meinem Fall aus Kostengründen stilecht im Auto, mit Kühlbox, Einmalgrill und allem was dazu gehört. Los ging´s am Samstag mit dem Giant-X-Slalom, wo sich sowohl Hessen als auch Nicht-Hessen beweisen konnten. Nach einem BBQ und einer kleinen Jibsession im Park gings runter ins Tal, wo abends auf alle die berüchtigte Ridersparty wartete, die dieses Jahr – zum Glück für die meisten Beteiligten, die doch ziemlich fertig von der letzten Woche waren – zum wahrscheinlich ersten Mal in der Geschichte nicht eskalierte und wo (fast) alle pünktlich um 2 Uhr im Bett lagen. Am Sonntag folgte dann der Slopestylecontest, der trotz Wetterwechsel zwischen Sonne und Schneesturm stattfand. Morgens waren die „Flying Potatoes“ mit der Deutschen Jugendmeisterschaft Slopestyle an der Reihe, die zu ihrem Glück die einzige Sonne des ganzen Tages abbekamen. Gegen Mittag durften wir dann auch endlich starten, auch wenn einige (mich inbegriffen) mittlerweile lieber bereits auf dem Heimweg gewesen wären anstatt ziemlich eingefroren vom Warten noch an den Start zu gehen. Trotz alledem konnte ich auch in diesem Jahr die Hessenmeisterschaft Slopestyle erneut für mich entscheiden, worüber ich nach meiner Verletzungspause überglücklich bin. Danken möchte ich dem Team vom HSV und den Championjibs, die sich trotz der Schwierigkeiten des letzten Jahres alle erdenkliche Mühe gegeben haben und ein Event auf die Beine gestellt haben, mit dem viele wahrscheinlich nicht gerechnet hätten. Ich danke auch der Shapercrew, die, obwohl wir schon Mitte Mai haben und der Park nicht mehr lange steht, nochmal ein Mega Setup aufgebaut und extra für uns einen Boardercross zusammengeschoben haben. Ein riesiges Dankeschön geht auch an Domi, in dessen VW-Bus wir spontan nächtigen durften.

Außerdem danke ich meinen Sponsoren Schneebrett, Ratrax, P.A.C. Original und Wheelspin dafür, dass sie mich trotz meiner verletzungsbedingten Pause die letzte Saison so unterstützt haben!

Autor: Sarah Hardt

 

Sarah Hardt ist 20 Jahre alt und steht seit über 10 Jahren auf dem Snowboard. Zum Skiclub Kelkheim kam sie vor einigen Jahren als Teilnehmerin der Familienfreizeit SnowXXpress. Nach einer Ausbildung zum C-, und ein Jahr später B-Trainer Snowboard ist sie seit ca. 3 Jahren in dieser Sportart als Übungsleiterin tätig und engagiert sich u.a. auch für die Durchführung und Organisation von Ski- bzw. Snowboardfreizeiten.

Eröffnung der Laufsaison

Unsere Laufgruppe machte auch diesmal keine Winterpause. Mit der Saisoneröffnung Anfang April ging der Laufbetrieb mit planvollem Training und der Teilnahme an Volks-, Cross- und Bergläufen richtig los. Der monatliche Trainingsplan umfasst drei Disziplinen: Bahntraining (Tempo und Intervall), flache Läufe am Ufer von Main und Nidda und die heute populären Trailläufe. Zudem geben die regelmäßigen Lauftreffs vom Clubheim aus Gelegenheit zu geselligem Breitensport, oft auch mit Lauffreunden vom TUS Hornau. Da gilt auch stets die Einladung: „Einsteiger willkommen!“ Die Teilnahme an Wettkämpfen ist kein Muss, aber für Fortgeschrittenen so etwas wie „das Salz in der Suppe“. Hier nur einige Highlights bei den Frühjahrsläufen:

Feldberg, Spessart und Mainz

Michael Herrenleben und Thorsten Felzmann kämpften sich mit guten Zeiten durch den anspruchsvollen Cross-Parcours in Neuenhain. Klaus Knam und Hubert Leitermann starteten die Laufsaison mit dem Lufthansa-Halbmarathon inklusive einem spektakulären Zieleinlauf in die Commerzbank-Arena. Der Feldberglauf (10 km / 600 Höhenmeter) wurde zu einem schweißtreibenden Gipfelerlebnis von Michael, Thorsten, Hubert und Nicole. Gabriele Hessemer gönnte sich etwas Besonderes und lief in drei Tagesetappen souverän einen Trail-Lauf in Alzenau-Mömbris (Spessart). Andrea Hoffmann konnte glücklich aus Mainz mailen, dass sie mit guter Zeit (unter 2 Stunden) beim Halbmarathon erfolgreich war.

„Lauf der Generationen“

In Hofheim kam es im Mai zu einem „Lauf der Generationen“. Unser ältester aktiver Läufer traf sich gemeinsam mit unseren jüngsten Läufern beim Frühjahrslauf in Langenhain. Hubert (Jahrgang 1934) wurde Klassensieger bei der 10er-Strecke mit der ominösen „Himmelsleiter“. Moritz Passarge (Jahrgang 2001) kam als insgesamt Neunter von 60 Teilnehmern und Dritter seiner Altersklasse beim 5 km-Jedermanns-Lauf ins Ziel. Seine zwei Jahre jüngere Schwester Pauline bewies ihr Können als insgesamt Siebente und Zweitplatzierte ihrer Altersklasse beim Bambini-Lauf. Als jüngster Nachwuchsläufer unseres Skiclubs zeigte schließlich auch Marius Herrenleben (Jahrgang 2007), dass er das Talent seines Vaters geerbt hat.

Autor: Hubert Leitermann

 

Hubert Leitermann hat sich in seiner langen SCK-Zugehörigkeit auf vielen Feldern engagiert, Erfahrungen eingebracht und Interessierten zugänglich gemacht. Seine tollen Beiträge für unsere Pistenpost sind immer eine Bereicherung. Hubert – bitte nicht nachlassen

Gedanken an den nächsten Winter

Was war und was wird sich wohl zukünftig im Taunus tun?

Wenn es auch mitten im Juni ist und die Sinne mehr auf einen angenehmen Sommer gerichtet sind, kann es für dem einen oder anderen nicht schaden, zwischendurch ein paar Gedanken an den nächsten Winter zu verschwenden. Denn: „Nach dem Winter ist vor dem Winter“.

Wir hatten uns ja, wie schon berichtet, in der jüngsten Vergangenheit an der zukünftigen neuen Streckenplanung für Langlaufloipen im Taunus beteiligt bzw. auch entsprechend nützlich gemacht.

Mit der Geschäftsstellenleitung des Naturparks traf man sich schließlich, Anfang Oktober, zunächst am Parkplatz Weilsberg zur Detailbesprechung über erforderliche und realistische Maßnahmen zur Verbesserung des jeweiligen Streckenuntergrundes.

Immer häufiger musste in den vergangenen Jahren festgestellt werden, dass Wege, auf denen im Winter Loipen gespurt werden sollten, mit tiefen Fahrspuren durchzogen waren. Das war und ist auch zukünftig Folge der Holzabfuhr, die in der kalten Jahreszeit Saison hat. Auf solchen Wegen ist es natürlich unmöglich, entsprechende Langlaufbedingungen einzurichten, schon gar nicht mit den Gerätschaften, die beim Naturpark dafür zur Verfügung stehen. Aber: Ergebnis der Ortstermine am Weilsberg und später am Sandplacken/Weiße Berg war, dass Personal von Naturpark und Forstverwaltung für eine Verbesserung der Wegstrecken im Sinne des neuen Loipenkonzeptes sorgen wollte.

Auch bessere Technik zur Loipenpräparation wurde in Aussicht gestellt.


Loipenpräparation am Taufstein/ Vogelsberg


Winter 2013/2014, Runde Weilsberg / Kittelhütte

Es kam dann aber doch anders als gedacht und gehofft. Die milde und sehr feuchte Witterung lies zunächst nur wenig winterliche Stimmung aufkommen. Bis Ende Januar war ja so gut wie kein Schnee gefallen. Dennoch wollte ich mir die Verbesserungen an den beiden Rundstrecken, Sandplacken/Weiße Berg und Weilsberg/Kittelhütte ansehen.

Im Joggingtempo erkundete ich zunächst die erste und dann die zweite Rundstrecke, mit jeweils zunehmender Ernüchterung. Von den ursprünglich geplanten und quasi zugesagten Verbesserungen war leider wenig bis nichts festzustellen. Tiefe Fahrspuren waren bei beiden Rundstrecken zu verzeichnen und zeugten von massiver neuerer Holzabfuhr. Übrigens wird auch bei relativ guter Schneelage und gespurten Loipen regelmäßig Holz abgefahren.

Die folgende Stellungnahme der Naturparkleitung konnte dann aber doch einiges erklären:

Wegen der Feuchtigkeit und dem fehlenden Frost war es nicht möglich gewesen, die vorgesehenen Maßnahmen zur Verbesserung der Wege mit schwerem Gerät von Naturpark und Forstverwaltung durchzuführen. Zusätzlich hatte die Holzernte, auch durch die Witterung mehr Spuren hinterlassen als sonst. Zudem sei auch der Einfluss der Forstverwaltung auf die Holzabfuhr gering.

Darüber hinaus wurde ausdrücklich betont, dass man nach wie vor für konstruktive Kritik und weitere Gespräche offen sei. Abweichend vom geplanten Loipenkonzept, gab es schließlich doch noch einige Schneetage im Taunus und Gelegenheit, auf anderen Wegen insbesondere das Skaten zu trainieren..

Es bleibt die Hoffnung nicht nur auf bessere Wetterbedingungen im Vorfeld des nächsten Winters.

Autor: Bernhard Döring

 

Bernhard Döring, unser Sportwart Nordisch, berichtet regelmäßig in der Pistenpost über Aktivitäten und Angebote aus seinem Trainingsbereich, die nicht nur die kalte Jahreszeit voraussetzen, sondern ganzjährig stattfinden.

Der neue Webauftritt des SCK

Die Optik

Mit leicht verständlichen Icons sind die verschiedenen Informationsbereiche auf einen Blick erkennbar. Die Hauptnavigation befindet sich waagerecht am oberen Ende der Seite. Der jeweils aktive Menüpunkt ist SCK-blau hinterlegt. Unterpunkte werden bei Bedarf direkt unter der Hauptnavigation dargestellt.

Der Informations-Umfang

Mit der Umstellung von einer Layout-basierten zu einer Daten-basierten Speicherung der Inhalte wurde es möglich, Meta-Daten wie die Autoren-Angaben bei Pistenpost-Artikeln für Zusatzfunktionen zu nutzen, so zum Beispiel die Listen der Pistenpost-Autoren mit allen von ihnen verfassten Artikeln.

Gleiches gilt für die Termin-Daten von Lauftreff und Hallentraining, die nun auch mit einer Anzeige der aktuell nächsten Trainingseinheiten dargestellt werden.

Die Funktionalität

Der neue Webauftritt funktioniert auf großen Desktops und Notebooks ebenso wie auf Tablet PCs und Smartphones. Zur Darstellung wird die Technik des Responsive Webdesign verwendet, welches die Wiedergabe der Inhalte dynamisch an die Fähigkeiten des jeweiligen Endgeräts anpasst. Die Anzeige unserer Bildergalerien wurde ebenfalls verbessert: die Bilder einer Galerie werden nun nicht mehr in einer langen Seite untereinander dargestellt, die der Leser durchscrollen muss, sondern in Form einer animierten Diashow.

Die Sicherheit

Sicherheit ist nicht erst seit den Enthüllungen von Edward Snowden ein großes Thema im Internet; schon lange vorher wurden Systeme von Hackern angegriffen und mussten vom Administrator schnellstmöglich auf den neuesten Stand gebracht werden, um die aktuellen Sicherheitslücken zu schließen.

Dieser zusätzliche Aufwand hat keinen sichtbaren Nutzen, bringt aber viel Ungemach mit sich, wenn der Administrator mal nicht schnell genug war und Hacker ins System eingedrungen sind. Unsere neue Technik ist nicht nur wesentlich sicherer als die des bislang verwendeten Content Management Systems, sondern erzeugt auch schneller abrufbare Seiten.

Und was gibts jetzt alles im SCK-Web zu sehen?

Natürlich wollen wir hier nicht den gesamten Webauftritt wiedergeben. Vielmehr soll die folgende Aufzählung Lust darauf machen, öfter mal den SCK im Web zu besuchen.

Die Homepage

Hier finden sich die wesentlichen Informationen über unsere nächsten Aktivitäten auf einen Blick. Ein Klick auf den Titel eines Eintrags öffnet diesen und zeigt dessen Details an.

Der Verein

Neben einer Übersicht über die Entwicklung und das Leistungsspektrum ist hier der Vorstand mit Funktion, Name und Bild sowie die Liste der Übungsleiter aller Disziplinen aufgeführt. Weiterhin finden sich hier unsere Vereinssatzung und Informationen über unsere Mitgliedsbeiträge sowie ein Beitrittsformular.

Die Sportarten

In diesem Bereich findet der Leser alle vom SCK angebotenen Sportarten auf einer Übersichtsseite mit einleitendem Text. Ein Klick auf das Lupensymbol vor dem Sportart-Titel führt zur entsprechenden Detailseite, auf der unter der ausführlichen Beschreibung auch der Ansprechpartner für diese Sportart angegeben ist.

Events: was findet wann statt?

In unserem Bereich Events werden die nächsten Veranstaltungen sowie die kommenden Trainingseinheiten angezeigt, unterteilt in Skigymnastik und Ballsportarten sowie die Disziplinen des „Lauftreffs“ (Running, Walking / Nordic Walking, Skike).

Weiterhin gibt es als Unterpunkte Infoseiten zu unseren Trainingsreisen, zu den Trainingszeiten sowie komplette Terminlisten des Hallentrainings und der „Lauftreff“-Disziplinen.

Die Pistenpost

Von der Übersichtsseite aus können die neuesten Ausgaben aufgerufen werden. Einige dieser Ausgaben sind derzeit nur als PDF-Ausgabe verfügbar; andere sind bereits komplett als navigierbare Zeitung im Auftritt integriert. Die Artikel und Autoren dieser Ausgaben sind auch von der Gesamtliste (Unterseite „Übersicht“) her aufrufbar, die sich ideal zum Schmökern eignet, wenn es um die Suche nach bestimmten Themen oder die Gesamtliste aller Artikel eines bestimmten Autors geht. Und vielleicht bekommt dabei auch der eine odere andere Leser der PiPo Lust, selbst in diesen Autorenlisten vertreten zu sein.

Der Bereich wird künftig noch interessanter: wir wollen nach und nach alle Ausgaben - auch die ganz alten - aus unserem Papierarchiv einscannen und im Web anbieten. Der Leser kann sich damit auf eine hochinteressante Zeitreise durch die Geschichte unseres Vereins begeben.

Unsere Bildergalerien

Was Spaß macht, das hält man gerne mit der Kamera fest und zeigt es anderen oder schaut es sich immer mal wieder selbst an. Unsere Bildergalerien zeigen animierte Diaschauen schöner Ereignisse, die vom SCK und seinen vielen freiwilligen Helfern organisiert wurden.

Wenn wir künftig noch viel mehr solcher Bilderserien im Webauftritt haben, wird diese Seite differenzierter strukturiert werden, so dass man chronologische Ansichten ebenso wie thematische Gliederungen (Sommerfest, Trainingsfahrten, Wasserski-Wochenenden etc.) zum schnelleren Auffinden der gesuchten Galerie nutzen kann.

Verweise auf andere Seiten

Nicht nur beim SCK, sondern auch anderswo gibt es Interessantes und Nützliches im Internet. Unsere Link-Seite bietet eine Vielzahl von Verweisen in thematisch strukturierten Blöcken an. Es können jederzeit weitere Links aufgenommen oder veraltete Verweise entfernt werden. Die Webredaktion freut sich über alle Vorschläge hierzu; bitte aber ein Vorstandsmitglied „mit ins Boot“ nehmen, damit erst gar keine langen Diskussionen entstehen, warum ein bestimmter Link hinzugefügt oder entfernt wurde.

Soziale Netzwerke

Die Aktivitäten im Rahmen eines sozialen Netzwerks können den SCK-Webauftritt sinnvoll ergänzen, da sie darauf spezialisiert sind, einen individuellen Datenaustausch von Gruppen zu unterstützen. Da der SCK-Webauftritt ein komplett öffentliches Medium ohne Beschränkung auf die Mitglieder einer Community ist, findet die Gruppen-interne Kommunikation verständlicherweise außerhalb des Webauftritts statt. Auf unserer Seite „Social Media“ informieren wir darüber, über welche speziellen Accounts sich SCK‘ler in welchem sozialen Netzwerk austauschen und verlinken auf diese. Für Leser, die beispielsweise einen Twitter-Account nutzen möchten, um jederzeit über Termine oder aktuelle Geschehnisse informiert zu werden, gibt es eine entsprechende Anleitung.

Gesucht? Gefunden!

Unsere Suche umfasst alle Informationen, die im SCK-Web liegen (ausgenommen Inhalte von PDF-Dokumenten). Bei der Suche können ein oder mehrere Suchbegriffe eingegeben werden. Bei mehreren Begriffen werden zunächst Dokumente gesucht, welche die Begriffe wie eingegeben enthalten - es kann also auch nach ganzen Sätzen gesucht werden. Wird nichts Passendes gefunden, werden Dokumente gesucht, welche die Begriffe unabhängig von der eingegebenen Reihenfolge enthalten. Auf der Suchseite befindet sich auch die Sitemap mit der vollständigen und strukturierten Liste aller Seiten des Auftritts.

An wen wende ich mich, wenn ich Informationen für den SCK-Webauftritt habe?

Wir haben für die Einsendung von Informationen das Postfach webredaktion@skiclub-kelkheim.de eingerichtet. Bitte neben dem Inhalt und den Absenderinformationen auch beschreiben, für welchen Bereich des Webauftritts die Informationen bestimmt sind. Soll beispielsweise eine Veranstaltung angekündigt werden, ist der Bereich „Events“ anzugeben. Bei Veröffentlichungen mit Zeitbezug vergeben wir von uns aus ein Ablaufdatum, nach dem die Infos nicht mehr im Web angezeigt werden. Dieses liegt üblicherweise kurz nach dem Ende der Veranstaltung, kann aber vom Einsender auch hiervon abweichend bestimmt werden. Und jetzt viel Spaß im SCK-Web unter http://www.skiclub-kelkheim.de wünscht

Autor: Wolfgang Haas

 

Wolfgang Haas ist seit 1986 Mitglied im SCK. Zeitig entdeckte er die neue Sportart Snowboard und wurde `92 erster SCK-Snowboard-Übungsleiter. Von 1990 bis 1996 erstellte er 17 Ausgaben der Pistenpost. Seit vielen Jahren betreut er technisch und redaktionell den Web-Auftritt des SCK. Über den SCK-Lauftreff kam er zum Laufen, dabei fasziniert ihn außer dem Marathon inzwischen das natürliche Laufen ganz ohne Schuhe.

Was es sonst noch zu berichten gibt

Text und Fotos von Alfred Herrmann

Arquelauf 2013

Mit einer Vorausverkostung unseres Jagatees haben wir auch im vergangenen November wieder die Läuferinnen, Läufer und Mountainbiker am höchsten Punkt der Strecke, auf der Hohen Schneise, knapp unterhalb des Lorsbacher Kopfes, aufgemuntert. Hier erlaubt es auch die Polizei. Der Polizist selbst hatte allerdings abgelehnt.

Weihnachtsmarkt

Eine der besten Möglichkeiten des Vereins, sich in der Kelkheimer Öffentlichkeit zu präsentieren, ist die Teilnahme am Weihnachtsmarkt. In leiser Vorahnung des schneelosen Winters in Kelkheim war der diesmalige Stand nicht ganz so winterlich geschmückt wie in der Vergangenheit. Aber dennoch war unser Stand mit seinem kulinarischen- und Getränkeangebot wieder einer der bestbesuchten.

Sylvester und Fastnacht im Clubheim

Der Kreis der regelmäßigen Besucher des SCK-Plaudertreffs versteht es, nicht nur im Sommer gemeinsame Städtereisen wie z. B. Verona, Wien, Paris zu machen. Sie verstehen es, auch Feste zu feiern. London ließ sich in diesem Jahr leider nicht verwirklichen. Im nächsten Jahr soll es nach Rom gehen.

500. Mitglied

Während der 1. Lang-laufwoche vom 4. bis 11. Januar in der Ramsau, trat die gesamte fünfköpfige Familie Peukert dem Skiclub bei.

Zum Jahresende hatte der Verein 498 Mitglieder gezählt. Also musste ein Familienmitglied das 500. Vereinsmitglied sein. Peukert`s Familienrat entschied dem elfjährigen Marlon diese Ehre zukommen zu lassen. Als Präsent erhielt Marlon vom Vorsitzenden und dem Jugendwart Martin Geyer ein SCK-Shirt der Größe S überreicht, in das Marlon allerdings noch etwas reinwachsen muss.

Ramsau 1. Woche

Ramsau 2. Woche

Trainerfortbildung Nordisch in Oberhof

Skilanglauf-Landesausbilder Uli Speich freut sich immer wieder, seine alten Schüler aus Zeiten wiederzusehen, als der Thüringer Wald noch hinter dem Eisernen Vorhang lag. Die Kelkheimer sind ihm dabei schon seit den Zeiten des ersten Lehrgangs mit Heinz Maschke am Königssee, besonders ans Herz gewachsen. Oberhof ist heute mit alle seinen Einrichtungen – vom Ski- und Biathlonstadion über Skirollerstrecken bis zur Ganzjahres-Skihalle für Skilanglauf – das Top-Ausbildungszentrum, auch für den Hessischen Skiverband. Das AWOSANO mit seinen Einrichtungen, Ski- und Wachskeller, Unterrichtsräumen, Fitnessraum und seinen vorzüglichen Essensbuffets ist als Unterkunft beste Wahl.

Uli wollte die Fortbildung vom 6. bis 9. März 2014 wegen Schneemangels nicht ausfallen lassen und trotzdem auf Naturschnee laufen. Nirgendwo gab es welchen bei diesem, in den Mittelgebirgen ja ausgefallenen Winter. Doch Oberhof – mit seinem berüchtigten rauen Wetter – war wirklich einen Versuch wert. Uli schickte gleich nach der Ankunft wieder seine Spähtrupps aus und am legendären „Stein 16“ und an der „Suhler Ausspanne“ fand man noch brauchbare Reste.

Bei herrlichem Frühlingswetter und toller Atmosphäre unter den TeilnehmerInnen erneuerten dann Helmut Loos und Alfred Herrmann ihre DSV Instruktor-Nordisch und die DOSB – B-Lizenz Breitensport. Renzo Albanese absolvierte die Verlängerung DSV Grundstufe Nordisch und seine C-Lizenz Breitensport.

Bei strahlendem Sonnenschein, Plus 12 Grad Lufttemperatur und hervorragendem Essen verabschiedete man sich am Sonntagmittag im Forsthaus Sattelbach.

April, April!

Der als „Gasschneise“ beschilderte Weg im Wald zwischen Kelkheim und Hofheim, unter dem eine Gasfernleitung verlegt ist, im Sprachgebrauch unserer Nordic WalkerInnen auf Hessisch als „Gaseweg“ (Hochdeutsch „Ziegenweg“) bezeichnet, ist ein höllisch steiler Anstieg. Ein Scherzbold (gemeint ist A. H.) behauptete am 1. April vor unseren LäuferInnen, der Weg sei heute wegen einer Fangaktion von Wildziegen für Fußgänger gesperrt. Mit der Aussiedlung der gefangenen Tiere in andere Waldgebiete Hessens solle der drohenden Gefahr von Inzucht unter den Staufen-Mufflons entgegengewirkt werden. Keiner der ZuhörerInnen stellte diese Information in Zweifel.

Auflösung der Reste früherer Pistenpost-Ausgaben

Wie schon früher berichtet, befindet sich jeweils eine komplette, private Sammlung der bisherigen 108 Ausgaben der Pistenpost in den Händen von Reiner Kretzschmar und Alfred Herrmann.

Der Vorstand möchte die zum Teil noch erheblichen Bestände früherer Ausgaben in die Papiertonne geben.

Bevor dies geschieht, wird interessierten Mitgliedern die Möglichkeit geboten ihre Sammlung zu vergrößern. Dafür werden bei den Plaudertreffs am 8. Juli, 12. August, 9. September und 14. Oktober im Clubraum noch vorhandene Restbestände zum Mitnehmen ausgelegt.

Ehrenbrief des HSV an Stefan Passarge


Nachträgliche Überreichung des Ehrenbriefes des Hessischen Skiverbandes an Stefan Passarge

Autor: Alfred Herrmann

 

Neue SCK-Mitglieder

Nach Erscheinen der 107. Pistenpost begrüßen wir ganz herzlich folgende neue Mitglieder in unserem Skiclub Kelkheim:
Kowalski, Caroline und Markus; Schmidt, Katharina, Christoph, Johannes und Niklas; Schmitt, Peter H.; Winges, Marlen, Christian und Paul; Peukert, Daniela, Isabella, Marlon, Cohn und Jürgen; Voigt, Axel; Nguyen, Thuy-Linh; Boberski, Cornelia, Baratte, Herré und Megali; Kirschner, Susanne; Polydore, Marion; Mathé, Elinor, Jolanda und Frederik.

Der aktuelle Mitgliederstand unseres Skiclub Kelkheim per Juni 2014 beträgt 516 Mitglieder (zum gleichen Zeitraum des vorigen Jahres waren es 493 Mitglieder).

Autor: Irene Kilp

 

SCK-Nachwuchsarbeit

Jüngster Spross der Familie, Frederik Joris Mathé, geb. 28.4.2014.

... und herzlichen Glückwunsch den Eltern Isabel Herrmann und Michael Knoche zur Geburt ihres am 15.3.2014 geborenen Tim.


Wie geht es mit der Pistenpost weiter?

Ganze fünf Jahre gestalte ich jetzt die Pistenpost. Im Vergleich mit den Vorgängern ist das nicht besonders viel, (Ulli Kaiser hat über 10 Jahre die Pistenpost gestaltet) aber mit der 109. Pistenpost soll nach 10 Produktionen für mich Schluss sein.

Besser wird es nicht mehr, eher schlechter und solange soll nicht gewartet warten. Aus diesem Grund möchte ich dieses „Herzens-Projekt“ in jüngere, kreative Hände legen. Optimal wäre es, wenn bereits die 109. Pistenpost gemeinsam mit einem einer NachfolgerIn oder einem Nachfolger-Team produziert werden könnte.

Deshalb die dringende Bitte zur mutigen Bereitschaft.

Bestmögliche Unterstützung wird zugesichert.

Autor: Bernd Tränkner