Skiclub Kelkheim e.V. - Verein zur Förderung des Skisports
Pistenpost 84
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Schneeball 84

Liebe SCK-lerinnen!

Ohne Zweifel - unser SCK befindet sich, trotz unseres Standortnachteils mit allenfalls `mal 40 cm Schnee „breit“, weiterhin stark im Aufwind. Unsere Mitgliederzahl boomt, Eintritte überwiegen bei weitem die Austritte. Nach dem kontinuierlichen Rückgang der Mitgliederzahlen durch den überraschenden Tod unseres unvergessenen Gründungsvorsitzenden Heinz Masche im Jahre 1984, von damals rund 420 über einen absoluten Tiefststand von 290, sind wir heute wieder bei rund 360 Mitgliedern angelangt. Damit zählen wir zu den größten, reinen Skiclubs in Südhessen. Die schlechten Winter haben ihren Tribut gezollt. Viele, einst sehr aktive Vereine unseres Bezirkes haben resigniert, wir nicht.

Diese erfreuliche Entwicklung unseres SCK ist das Ergebnis engagierter Arbeit unserer Übungsleiter, der Hilfsbereitschaft unserer Mitglieder bei Veranstaltungen, aber auch der Bereitschaft von Mitgliedern ohne Funktion Aktivitäten selbst zu organisieren.

Die unverdrossene, beharrliche Arbeit einstiger und jüngster Vorstände zeigt ihre Wirkung.

Die Namen all derer mit ihren geleisteten Beiträgen böte Stoff für einen kompletten Pistenpostjahrgang.

Unsere Angebote werden hervorragend angenommen. Vom traditionellen, ganzjährigen Hallentraining, über die Skireisen, die breitensportlichen und geselligen Veranstaltungen bis zum Lauf- und Walkingtreff. Gefördert durch dieses rege Vereinsleben wächst auch das Zusammengehörigkeitsgefühl unter der Mitgliedschaft. Die Nachfrage aus allen Sportbereichen nach unserem Präsentationsanzug ist zweifelsfreier Beleg dafür. Schon rund 60 Clubmitglieder sind inzwischen Träger unseres Traditionslogos. Die Mitglieder sind bereit sich mit unserem SCK zu identifizieren, ein ganz wichtiger Aspekt eines funktionierenden Vereinslebens. Eine neues T-Shirt wird zur Komplettierung unseres optischen Erscheinungsbildes, in Neudeutsch „Outfit“ genannt, folgen.

All dies wäre auch nicht, ohne die konsequente Umsetzung neuer Ideen, Anregungen und Trends. Doch einen ebenso ganz erheblichen Anteil an diesem Erfolg trägt unsere intensive Öffentlichkeitsarbeit. Was nützen die besten Aktivitäten und Erfolge, wenn sie publiziert werden. Presseberichte, die Teilnahme am Kelkheimer Weihnachtsmarkt und am Markt der Vereine, die regelmäßige Veröffentlichung unserer Termine in Form von Anzeigen, die Pistenpost mit ihren bisher 84 Ausgaben und letztlich unser Auftritt im Internet sind hier in erster Linie zu nennen. Unsere Homepage hat gar dazu geführt, dass das "Frankfurt Journal" und der Rundfunk auf und aufmerksam wurden. Der Mitschnitt einer Life-Übertragung des Hessischen Rundfunks ist zu hören auf unserer nächstem Jahreshauptversammlung am 1. November.

Auf diese Entwicklung können wir gemeinsam - wie ich meine - nicht ohne ein wenig Stolz zurückblicken.

Nun- zu Beginn unserer "Überbrückungssaison“ - an alle die dazu beigetragen haben, dass nach dieser witterungsbedingt mehr oder weniger zufriedenstellenden Wintersaison diese erfreuliche Zwischenbilanz gezogen werden kann – mein herzliches Dankeschön!

Gebt euren Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten, Kolleginnen und Kollegen weiter: „im Skiclub Kelkheim ist man im Kreise netter Leute jeglicher Altersstufen sowohl sportlich, wie auch gesellschaftlich gut aufgehoben“.

Wie wichtig menschliche Bindungen sind, zeigt leider wieder die Katastrophe von Erfurt. Die oft durch Trends belächelten oder gar geächteten "Vereine" erfüllen in dieser Hinsicht eine in der Gesellschaft unverzichtbare, soziale Funktion.

Autor: Alfred Herrmann

 

Alfred Herrmann ist seit 1976 Mitglied und seit vielen Jahren Vorsitzender, nachdem er vorher 12 Jahre lang Sportwart Nordisch war. Wie auf dem nach ihm benannten Steig zum Staufen geht’s unter seiner Leitung mit den Alpinen und Nordischen stetig aufwärts. Der Vorzeigesportler besitzt nicht nur einen vollen internationalen Worldloppet-Pass, sondern auch als Instructor Nordic die „einzig wahre“ Kompetenz für das Nordic Walking. Die beliebten Skiwochen in Ramsau sind ohne ihn nicht vorstellbar. Seinem Ruf, gelegentlich auf „stur“ zu schalten, ist das neue Clubheim zu verdanken. Als Hausphilosoph versucht er immer wieder mit seiner Rubrik „Schneeball“, Lawinen neuer Ideen ins Rollen zu bringen.

Courchevel und der Euro

Im ersten Moment wird sich der eine oder andere von Euch fragen wieso diese Überschrift?

Am morgen des 5. Januar starteten 36 Teilnehmer zur längst zur Tradition gewordenen Skifahrt nach Courchevel in Savoyen. Die Reiseleitung lag, wie immer, in den bewährten Händen von Edda Rosenthal und alles -um es vorweg zunehmen- klappte vorzüglich. Mit im Gepäck hatten wir dieses Jahr keine Deutsche Mark und keinen Französischen Franc. EURO war das Zahlungsmittel und das begann bereits beim Kassieren der Pensions- und Liftkartenkosten im Bus. Gespannt waren wir natürlich auch darauf, wie die Franzosen die Umstellung gestaltet haben.

Nach zügiger Fahrt kamen wir am frühen Abend in unserem bekannten Hotel Les Tovets an. Schnell hatten sich alle auf ihre Zimmer verzogen und beim ersten Abendessen fanden sich die einzelnen Tischrunden zusammen. Viel Sonne, nur blauer Himmel und etwas wenig Schnee begleiteten uns durch die Woche. Durch die reichlich vorhandenen Beschneiungsanlagen wurden die kritischen Stellen mit Kunstschnee präpariert, so daß es eigentlich ohne größere Blessuren an den Laufflächen unserer Skier abging. Diejenigen die ihr skiläuferisches Potenzial verbessern wollten wurden in die Obhut unserer Skilehrerin Swantje gegeben die ihre Aufgabe mit Bravour löste. Kein Wunder bei einer studierten Spotpädagogin!!

Leider blieben wir nicht von Verletzungen verschont. Irene wurde von einem Snowbord-Rowdie von hinten umgefahren und mußte mit dem Akkia nach Meribel gebracht werden. Zum Glück stellten sich (nur) Prellungen und Hautabschürfungen heraus, so daß sie nach einem Tag Pause wieder fahren konnte. Uschi hat sie in dieser kritischen Situation hervorragend unterstützt. Dafür im nachhinein von allen vielen Dank.

Brigitte traf es leider schlimmer und sie mußte wegen des lädierten Knies die restliche Woche auf das Skilaufen verzichten.

Am Donnerstag war Carvingkurs angesagt und Swantje holte sich als Verstärkung ihren Markus. In 2 Gruppen zu je vieren ging es los. Ich gehörte mit Leihskiern dazu. Markus hat uns sehr behutsam in diese Technik eingeführt, trotzdem lag ich nach wenigen Metern bereits im Schnee. Unser Ehrgeiz, das Carven zu lernen wurde leider jäh gestoppt. Ein POWERCUTT (Stromausfall) für das ganze Skigebiet Courchevel um die Mittagszeit setzte allem ein Ende. Einige aus unserer Gruppe mußten bis zu einer Stunde, zum Teil in luftiger Höhe aushalten, ehe sie durch den Einsatz von Notstromaggregaten aus ihrer Lage befreit wurden.

Uns ging es besser, wir waren am Boden und haten genügend Zeit zum Mittagessen. Erst um 15 Uhr ging es langsam weiter. Ein verlorener halber Tag, der jedoch durch die Liftgesellschaft dadurch ausgeglichen wurde, daß wir in der nächsten Saison bei vorlage des Liftausweises einen Tag kostenlos fahren können.

Die restlichen Tage vergingen bei guter Stimmung - und natürlich dem obligatorischen Fondue-Essen - wie im Fluge ehe es am Samstagmittag nach Hause ging . Apropo EURO!! Wie auch bei uns haben auch die Franzosen in der Gastronomie die Umstellung zun Preiserhöhungen genützt. So kostete im Hotel z. B. ein Cappucino € 3.40 = DM 6.65. Den Gipfel entdeckte ich am ehemaligen Schafstall für ein Glas Tee € 5 = DM 9.78 oder in der Alti BAR ein Glas Bier für € 3.80. Aber nichts desto trotz es hat wieder Spass gemacht und wir kommen zurück in diese wunderbare Skigebiet. Für das nächste Jahr mußte Edda allerdings aufgrund kurzfristiger Absagen eine Limitierung der verfügbaren Zimmer akzeptieren. Meldet Euch also rechtzeitig an, wenn Ihr mitfahren wollt.

Autor: Rudi Leibbrand

 

Von Einer, die auszog...

Es begann völlig harmlos: Eine Bekannte bot mir ihre Langlaufski an und ich griff zu, "weil man die ja vielleicht brachten könnte". Das war vor Weihnachten. Es schneite, und die Skiverhältnisse im Taunus waren so gut, dass ich unbedingt dieses "Ski-Langlaufen“ ausprobieren wollte. Aber: keine Schuhe! Von Herrn Geis bekam ich den Tip: Alfred Herrmann vom Skiclub fragen.

Nachdem telefonisch geklärt war, welche Bindung meine neuen Ski hätten (Salomon steht drauf, mit so einem Metallhebel, den man manchmal auch bei Konservengläsern findet!) standen am Heiligen Abend die passenden Schuhe vor meiner Tür – zugleich mit den gesamten Informationen über den Skiclub einschliesslich der geplanten Freizeiten. Ganz schön geschickt von Alfred!

Nach einem jämmerlichen Eigenversuch am Sandplaken war für mich klar: Du musst vom 5. bis 12.1.02 nach Ramsau mitfahren, um dieses Ski-Langlaufen zu lernen. Wieder telefonisch wurde alles abgeklärt. Am Samstagmorgen stand Gerd Weidmann pünktlich vor meiner Tür und wir fuhren gemeinsam Richtung Ramsau, dem neuen Abenteuer, Ski-Langlauf, entgegen. Ich allerdings mit sehr gemischten Gefühlen.

Ankunft am Blasbichler Hof: herzlicher Empfang, jetzt erst lernte ich Marlene, Alfred und die anderen Freaks persönlich kennen. Strahlende Sonne, tolles Abendessen und danach ein sofortiges Wohlfühlen in der Gruppe. Es ist zwar so, dass ein gemeinsames Sportinteresse die unterschiedlichsten Menschen aufgeschlossener aufeinander zugehen lässt, aber Kompliment an meine – inzwischen Vereinskolleginnen und -kollegen, herzlicher und selbstverständlicher kann man in einer Gruppe nicht aufgenommen werden!

Spätestens der erste Blick morgens aus dem Fenster auf das in der Sonne liegende Dachsteinmassiv sagte mir: Dieser Urlaub kann überhaupt nicht schief gehen.

Erster Besuch im Skikeller: Ausser uns 33 Leuten müssen ja noch mindestens zwei Busse mit Urlaubern ihre Skier hier abgestellt haben! Ich Greenhorn! Aber das Faszinierendste: Die Wachskoffer! Da gibt es Bürsten, Bügeleisen, Ziehklingen, Werkzeuge und viele bunte Döschen mit ganz verschiedenen Wachsen. Ein ständiges Thema: Wie werden heute die Skier am optimalsten gewachst? Da werden Tricks und Tipps ausgetaucht, da ziehen sich manche Leute – ich denke da an Patrick – nach dem Abendessen noch mal in den Skikeller zurück und präparieren ihre Ski. Für mich als harmlose „Schuppenski Besitzerin“ nicht nachvollziehbar, aber nach einigen fachmännischen Erklärungen im Laufe der Woche schon akzeptabel.

Sonntag dann um 9.30 Uhr das erste Mal zum Warming-up zur Wiese geschlittert. Einen festen Standplatz soll man sich suchen! Wie denn, wenn die schmalen langen Bretter machen was sie wollen. Alfred hat gut reden! Und dann noch Dehnübungen mit Armen, Beinen, Seitenflanken machen. Koordination, entgegengesetztes Armkreisen, linkes Bein anziehen, rechter Arm nach vor ausgestreckt – fehlt jetzt nur noch ein Knoten im Standbein!

Ja, und dann übernahm Andrea für fünf Tage als Übungsleiterin unsere steifen Glieder! In Reih und Glied standen wir hinterm Blasbichler Hof auf der Wiese: Horst, Elfie, Helmut, Linde, Hannelore, Felix und ich. Und es wurde geübt! Der Schnee auf der Wiese sah nach zwei Tagen wie ein Schlachtfeld nach einem Manöver aus! Leider fielen Elfie und Linde jeweils nach einem Sturz aus. Aber die Beiden haben unsere Versuche beobachtet und uns gelobt und getröstet, wenn’s nötig wurde. Und am dritten Tag dann in die Loipe. Zum Gasthaus Stocker! Kaum wahrnehmbare Bodensenken wurden zu Riesenabfahrten, leichte Anhöhen zu schweißtreibenden Anstiegen!

Und noch mal, und noch mal: Linken oder rechten Ski ausstellen, abbremsen, Schub (mit durchgedrückten Knien, versteht sich) Arme weiter nach hinten ausschwingen, bergan kleine Schritte, auf dem Ballen abdrücken und gleiten, gleiten ... Andrea muss wirklich eine Menge Geduld aufbringen, um uns immer wieder an diese Dinge zu erinnern und um immer wieder vorzuführen, wie man’s richtig machen muss. Und sie macht es gut! Sie hat den Ehrgeiz, uns in diesem Kurz den Spass an der Sache zu vermitteln. Was ihr ja auch prima gelungen ist. Wir sind ihr so dankbar, dass wir Freitag so weit waren, dass wir zur Halser Alm in der Loipe fahren konnten und später auch die Abfahrt geschafft haben.

Und viele "Begleiter“ bei der Abfahrt haben uns mit fachmännischem Rat Mut gemacht, wenn’s ganz schön zügig in der Loipe talabwärts ging!

Wenn ich also zum Abschluss alle meine Eindrücke zusammenfasse: Für mich war das ein Urlaub, wie man ihn sich wünscht. Tolles Wetter, liebe Menschen, lecker und reichliches Essen, fantastische Loipen, viel Spass und dann noch der Erfolg, dass nicht nur Alpin das Gelbe vom Ei im Wintersport ist, sondern dass Ski-Langlaufen zu erlernen ist und bestimmt im nächsten Jahr ich kein "Greenhorn“ mehr bin.

Autor: Erika Hofmann

 

Kippstange auf zwei Beinen

oder mit welcher Technik verblüfft man den Übungsleiter am meisten..?

Hab' ich genug spannende Romane mit? Reicht die Urlaubskasse für einen einwöchigen Thekenaufenthalt?
Wachsen mir langsam Schwimmhäute zwischen den Zehen nach dem 25. Hotelschwimmbad-Besuch?
Kann man mit Schischuhen eigentlich Bergwandern?

So oder so ähnlich müssen wohl etliche Mitreisende im Bus nach Brixental gedacht haben, als das Skigebiet immer näher kam und nach wie vor fast sommerliche Temperaturen herrschten. Von Schnee bislang keine Spur.

Michael, einer der übungsleitenden Gelbjacken, konnte aber am Vorabend des ersten Skitages die Bedenken zerstreuen, weil er bereits eine Woche zuvor mit einem wilden Haufen junger Gymnasiastinnen in Schladming die Schneeverhältnisse getestet und für gut befunden hatte.

Wir kamen also alle am nächsten Morgen mit der Gondel oben an. Nach der Skigymnastik im Schnee (!) ging es dann gruppenweise los. Michael ging zunächst davon aus, dass seine Gruppe aus nur zwei Personen besteht, nämlich aus ihm selbst und Gudrun, die sich vor lauter Selbstunterschätzung fälschlicherweise in Gruppe 1, also diejenigen, die noch nie auf Skiern gestanden haben, angemeldet hatte. Letztendlich fuhren wir also zu neunt los, wobei Volker aus der Gruppe herausragte und zwar nicht nur seiner Körpergröße wegen, sondern auch durch sein fahrerisches Können.

Michael konnte ihn getrost am nächsten Morgen in die nächsthöhere Gruppe befördern. Nach Volker wurde tags darauf Jutta hochgestuft, die von ihrer draufgängerischen Fahrweise des letzten Jahres (siehe Pistenpost Nr. 82 - Mai 2001) nichts eingebüßt hatte.

Also, weiter mit den glorreichen Sieben, von denen sich einer im Verlauf dieser Woche als Billy the Kid auf Skiern herauskristallisieren wird, weil Michael von ihm noch abgeschossen werden sollte. Aber dazu später mehr.

Alle kamen mittags wohlbehalten und aufgrund des Wetters frohgelaunt in der Skiwelthütte zur gemeinsamen Mittagspause bei mindestens 20 Grad ( plus wohlgemerkt) an.

Drei Tage lang brannte die Sonne auf uns nieder, sodass wir schon befürchten mussten, der Schnee taut uns weg, aber jeden Tag stellten wir von neuem erstaunt fest, dass die Schneemänner, die fürs nächtliche Pistenpräparieren zuständig sind, ganze Arbeit geleistet hatten.

Nach dem nachmittäglichen Apres-Ski-Genuss ging's runter ins Hotel zum gemeinsamen Abendessen. Danach wurde, der Tradition folgend, das Kennenlernspiel ausgerichtet. Diesmal ging es darum, wer den besten Karaoke- oder Playbackvortrag mit seiner jeweiligen Gruppe präsentiert. Unangefochtener Sieger wurde Boney M. mit ihrem Frontman Daddy Cool (Herbert, oder auch später als Billy the Kid berühmt und berüchtigt geworden). Die Tage vergingen, wie es nun einmal bei gelungenen Urlauben so ist, schneller vorüber, als uns allen lieb war. (Dies ist die semiprofessionelle Uberleitung zum Mittwoch und somit zu unserer Skirallye hinter dem Hotel auf dem Hotelgelände.) Bei Wein und Snacks wurde beim Versuch, vier Personen auf einer Art Riesenski gleichzeitig zu befördern, die Motorik der Teilnehmer strapaziert. Brüllend komisch!

Anschließend hat DJ Wolfgang den Mob zum Toben gebracht.

Machen wir nun einen Sprung zum Freitag, unserem letzen Skitag. Wir hatten das Vergnügen, erneut Kaija beim Skifahren zuzuschauen. Für Michael war dies die perfekte Demonstration der Rücklage, um anschließend vor der gesamten Gruppe die Vorzüge der Vorlage zu erläutern. (Paul, als ihr Ehemann, konnte dies nur bestätigen. Er war der Meinung, dass Kaija wenigstens in der Skihütte beim Bezahlen nach dem Einkehrschwung in Vorlage treten könnte.)

Danach nahm das Schicksal seinen Lauf. Wir trafen Melitta und ihre Gruppe und verabredeten uns zum Menschenslalom. Es machte allen soviel Spaß, dass beide Gruppen entschieden, ein letztes Mal unseren Traumhang (ganztags sulzfrei), aufzusuchen. Und hier kam er, Billy the Kid (s.o.) oder auch Daddy Cool, bzw. Herbert, der beim Weltcuprennen in Kitzbühel gesehen haben muss, wie man sich einer Kippstange nähert. Leider stürzte Herbert vor Michael, der in diesem Moment talwärts schaute, und schickte Michaels Ski auf die Reise. (Dieses Mal war Michael in der Rücklage, aber anders als weiter oben noch erläutert!) Ein sensationeller Stunt! Während wir lautstark Warnungen hangabwärts an alle Skifahrer brüllten, die unterhalb von uns fröhlich vor sich hinwedelten, wurde die rasante Fahrt des linken Skis durch den Skischuh eines auf der Piste stehenden Skifahrers, Gott sei Dank ohne Verletzungen, jäh gestoppt, während der andere über den Pistenrand hinausschoss und sich im ersten Baum (der noch steht) verfing. Obwohl wir wussten, wo der Ski lag, traute sich keiner so recht diesen riskanten Abstieg zu.

Michael war zu diesem Zeitpunkt noch damit beschäftigt, den Hang ungewohnterweise ohne Ski, nur mit Skischuhen und Skistöcken ausgerüstet, hinunterzurennen.

Nun kam der Auftritt des gelben Engels in Form von Melitta, die, als würde sie das jeden Tag zum Zeitvertreib machen, mit Skiern den ungesicherten Steilhang hinabstieg, um den fehlenden Ski zu holen. Michael war erleichtert, zum einen, dass er nicht mit nur einem Ski abfahren musste, zum anderen, weil niemandem etwas zugestoßen ist.

Der Ausklang dieser Skiwoche bildete ein Besuch auf der Holzalmhütte, wo bei Wurst, Käs', Schinken und Brot sowie natürlich diversen Erfrischungsgetränken ein Resümee dieses erneut gelungenen Urlaubs gezogen wurde.

Die Rückreise war, trotz einiger kleinerer Staus doch recht angenehm und wir kamen, nachdem wir unsere Skifreunde von der Skigilde Langen, wohlbehalten abgesetzt und verabschiedet hatten, bei strömendem Regen in Kelkheim an. Aber was für ein Wetter nach dem Urlaub herrscht, ist doch eh wurscht...

Autoren: Michael Bradler, Paul Nuding

 

Gemeinsam mit seiner Frau Kaija ist Paul Nuding seit 1999 SCK-Mitglied. Als Familienvater sind für ihn Vereinsangebote besonders interessant, die Gemeinsamkeiten mit der ganzen Familie bieten.

Jugend Osterfahrt 2002

Funsational 20. Jugend-Ostertrainingsfahrt - Zillertal 23.03.-30.03.2002

1. Tag: kein Gerät - kein Problem
Zuerst leihen wir Skier und Snowboards aus. Dann fahren wir nach Zell am Ziller. Im Schneetreiben gehts auf die Piste. Unsere Übungsleiter (Uelis) teilen uns nach Alter, Können und Gerät in Gruppen ein und halten uns auch im Nebel bei Laune.
Nach dem Abendessen haben wir unseren Kennlernevent. Wir stellen uns in Gruppen vor und zwar mit einer funsationalen Playback-Show.

2. Tag: Irrweg Talabfahrt
Wir fahren wieder ins Skigebiet Zell am Ziller. Das Wetter wird besser und am Abend sucht eine Snowboardgruppe die Talabfahrt, die es gar nicht gibt. Von der Gondel herab sehen wir die Pfadfinder mit ihren Snowboards unterm Arm den Berg heruntersteigen.

3. Tag: Funpark und schwarze Pisten
Wir lernen das Skigebiet am Horberg kennen. Hier gibt es einen Funpark für Snowboarder und schwarze Pisten für die Skifans. Die Snowstars laufen zur Topform auf. Am Abend haben wir noch genug Power für eine Nachtwanderung. Die Fackeln, die bei der Rückkehr zum Hotel noch brennen, werden aus gestrullert. Gail!

4. Tag: Sonne knallhart
Die Sonne scheint, der Hintertuxer Gletscher ruft und die Uelis haben einen neuen Morgenappell: "Sonnencreme mitnehmen, eincremen, eincremen, eincremen ..." O.K., oben angekommen merken wir, dass die Sonne brennt. Wir kommen ins Schwitzen, aber es lohnt sich bei diesen Pisten.

5. Tag: Slalom und Fussball
Es geht wieder auf den Gletscher zum Slalom-Rennen für Skifahrer und Snowboarder. Jede/-r muss zweimal fahren. Die Zeitmessanlage gibt ihren Geist auf. Die letzten Durchgänge müssen per Hand gestoppt werden. Manche von uns haben soviel Spass, dass sie immer wieder die Slalomstrecke fahren, funsational.

Als wir im Hotel ankommen, haben die Uelis eine Würstchenparty für uns vorbereitet. Nachdem wir uns gestärkt haben, liefern sich Gross und Klein ein Fussballmatch. Wir sind eben top fit.
Nach dem Abendessen ist die Siegerehrung zum Slalom-Rennen mit echt coolen Preisen.

6. Tag: Wir lassen die Uelis tanzen
Bei Kaiserwetter fahren wir nochmal ins Skigebiet am Horberg. Egal welche Gruppe und welches Gerät wir haben jetzt alle mehr drauf. Selbst die Anfänger fahren jetzt rote Pisten. Danke Uelis.
Unser Abschlussevent im Hotel steht unter dem Motto "Olympia - dabei sein ist alles". Wir haben uns tolle Disziplinen ausgedacht und die Uelis durften diese mit uns ausführen.

Das Beste zum Schluss:
Die Kelkheimer Kids erhalten einen Vereinszuschuss von 20 EUR. Info beim Kassenwart des SCK, Kurt Kroneberger, Tel. 06192-31820.

Autor: Waltraud Engel

 

Worldcup und Worldloppet in Kanada

Winter in Kanada - eine Faszination für alle Skifreaks, egal ob alpin oder nordisch. In der letzten Saison gingen unsere Skilangläufer auf die Jagd nach dem begehrten Champagne Powder. Die Gelegenheit war günstig. Vom 21.Februar bis 3. März war Quebec City Austragungsort für den Masters World Cup 2002. Dies ist die jährliche Weltmeisterschaft für Senioren ab Dreißig, und es entspricht jahrzehntelanger Tradition, daß der Skiclub mit einem starken Team bei den hochkarätigen Wettkämpfen vertreten ist. Auf den Weg nach Kanada machten sich Marion Buchholz, Renzo Albanese, Dr. Walter Hartig, Manfred Hütter, Manfred Jansohn, Hubert Leitermann und Patrick O’Connor. Renzo lief offiziell für Italien und war recht stolz, als ihm der italienische Teamchef eine Mannschaftsjacke mit der großen Aufschrift „Italia“ schenkte. Dagegen konnte Patrick nicht mehr wie jahrelang vorher als Ein-Mann-Mannschaft für sein geliebtes Irland starten. Gefühllose Schweizer Organisatoren haben ihm den Status eines irischen Nationalteams aberkannt. Das Positive daran: Patrick war eine Bereicherung für das Nationalteam der deutschen Senioren.

Während Marion und Patrick zusammen mit der Hauptmacht der insgesamt 65 deutschen Teilnehmer über Montreal nach Quebec reisten, machten sich die übrigen Kelkheimer schon eine Woche vorher auf den Weg. Als Inhaber des World Loppet Passes wollten sie sich noch vor den Weltmeisterschaften den kanadischen Keskinada gönnen, der zu den 14 berühmtesten Skimarathons der Welt gehört. Deshalb fuhren sie zunächst nach Hull, den Nachbarort der kanadischen Metropole Ottawa.

Dort wartete im Gattineau Nationalpark ein sehr weitläufiges und landschaftlich reizvolles Loipennetz. Gottseidank lagen die dort recht zahlreich lebenden Braunbären noch im Winterschlaf. So konnte - gut untergebracht bei Bed & Breakfast - noch ein wenig trainiert werden. Am Samstag, dem 17. Februar startete Manfred Jansohn mit den Klassikern den 50-km langen Keskinada, und am Sonntag gingen Hubert, Renzo und Walter mit den Skatern auf die anspruchsvolle Wettkampfstrecke. Manfred schlug sich wacker bei ziemlich vereister Spur, und die Skater freuten sich bereits auf ein schnelles Rennen. Doch der launische kanadische Winter – einen Tag 17 Grad minus und den nächsten Tag 5 Grad plus - machte einen Strich durch die Rechnung. Über Nacht fiel mehr als 30 cm Neuschnee, und es wollte nicht aufhören zu schneien. So kamen die Skater zum Champagne Powder, aber leider nicht zu den erhofften Rekordzeiten. Alle Kelkheimer kamen gut ins Ziel - auch Manfred Hütter, der am Samstag klassisch lief. Er hatte sich einer Gruppe aus Dresden angeschlossen und machte neben dem Keskinada eine Woche später noch den American Birkebeiner.

Dieser US-amerikanische Worldloppet, der jedes Jahr in Wisconsin ausgetragen wird, wäre allerdings wegen Schneemangels beinahe ausgefallen. Manfred hatte schon mit dem Gedanken gespielt, im Falle einer Absage schnell nach Salt Lake City rüberzufliegen, um den Rest der Olympischen Winterspiele mitzuerleben. Buchstäblich in letzter Minute kam der Schnee, und Manfred konnte sich beim American Birkebeiner – ebenfalls mit einer Distanz von 50 Kilometern – den begehrten 10. Stempel für seinen Worldloppet Pass erkämpfen.

Die anderen SCK-Läufer hätten auch gerne den American Birkebeiner mitgemacht, doch sie hatten sich für den gleichzeitig stattfindenden Weltcup in Quebec entschieden. Wie es ihnen dort erging, darüber berichtet Walter Hartig im folgenden Beitrag.

Autor: Hubert Leitermann

 

Hubert Leitermann hat sich in seiner langen SCK-Zugehörigkeit auf vielen Feldern engagiert, Erfahrungen eingebracht und Interessierten zugänglich gemacht. Seine tollen Beiträge für unsere Pistenpost sind immer eine Bereicherung. Hubert – bitte nicht nachlassen

Das Kelkheimer Team bei den Weltmeisterschaften in Kanada

In einem hügeligen Militärgelände, 25 km außerhalb von Quebec City, wurde der Masters World Cup 2002, die Weltmeisterschaft für Seniorinnen und Senioren im Alter ab 30 Jahren im Skilanglauf ausgetragen.

Ein ganzes Fähnlein vom Skiclub fühlte sich fit genug, dabei mitzumischen und um Plätze und Medaillen zu kämpfen. Für die Herren unter 60 Jahren standen wahlweise im klassischen Stil oder im Freistil die Distanzen von 15, 30 und 45 km auf dem Programm, für Herren über 60 und Damen unter 60 Jahren Distanzen von 10, 15 und 30 Kilometern. Hinzu kamen Staffelwettkämpfe in den einzelnen Altersklassen.

Bei den Wettkämpfen hätte Hubert Leitermann, im freien Stil enorm verbessert, fast einen begehrten Platz für die deutsche 4x5 km-Staffel in der Altersklasse M 65 bis 69 erreicht.

Marion Buchholz, wie stets mit hoher Schrittfrequenz laufend, ließ erkennen, dass in ihrem Stockeinsatz noch erhebliche Reserven stecken; sie will künftig im Studio und beim Schwimmtraining ihre Armkraft verbessern.

Renzo Albanese beeindruckte mit seiner guten Kondition. Die Italiener wollten ihn in ihrer Staffel haben - die war dann leider geplatzt.

Manfred Jansohn teilte seine Kräfte in den Rennen gut ein – er kriegte von der Landschaft am meisten mit.

Patrick O`Connor, der Denker in der Loipe - diesmal musste er überlegen, wie er überzählige Bankettkarten an den Mann bringen konnte.

Walter Hartig hörte in den Rennen immer gut auf seine angeschlagene Pumpe, um diese nicht zu überfordern.

Tägliche Überraschungen bereitete das Wetter: stark wechselnde Temperaturen, Regen, dann wieder schneidender Wind – das alles verursachte größere Wachsprobleme als erwartet. Es war offenbar nicht mehr der über Monate dauernde knackige Winter an der kanadischen Ostküste.

Neben dem Natur- und Wettkampferlebnis bieten die Weltmeisterschaften auch immer wieder eine gute Gelegenheit, etwas von der Kultur des jeweiligen Gastlandes kennenzulernen. Quebec und vorher schon Ottawa hatten einiges zu bieten. Die Kanadier sind stolz auf ihre – wenn auch vergleichsweise kurze – Geschichte. Das gilt im besonderem Maße für die Franko-Kanadier, die in der Provinz Quebec nicht nur ihre französische Sprache , sondern auch ihre Traditionen mit großem Engagement pflegen. Die historischen Bauten haben eine hohe Symbolkraft, und in vielen Museen, von denen einige Weltgeltung haben, wird der geschichtliche Werdegang sehr eindrucksvoll dargestellt. Viele Restaurants, Bistros und Cafés mit dem Pariser Flair der 50er Jahre sorgen für abwechslungsreiche Verköstigung und Entspannung nach harten Wettkämpfen.

Die nächsten „Masters“ sind 2003 in Seefeld. Dorthin muss nicht geflogen werden, was für viele Kelkheimer Nordische die Teilnahme attraktiver macht. Der „harte Kern“ hat aber in seiner Langfristplanung schon zwei weitere große Skiereignisse vorgemerkt: Lillehammer 2004 und Moskau 2005. Also, trainiert mal schön!

Autor: Dr. Walter Hartig

 

Nordische Aktivitäten – Saisonbericht 2001/2002

Die guten Schneeverhältnisse in den Mittelgebirgen, ja teilweise sogar im Flachland, und das bereits im Dezember 2001, liessen alle Wintersportler nördlich der Alpen auf einen äusserst brauchbaren Winter hoffen. Bekanntlich kamen alle Schneewolken in dieser Saison nicht über den Alpenkamm.

Für relativ gute Trainingsbedingungen im Taunus war also gesorgt. Klassiker und Skater des SCK tummelten sich über Wochen im tiefen Schnee. Alle selbst deklarierten Skatingstrecken und grosse Teile des Taunusskiwanderweges, der stellenweise günstiger gespurt worden war als in der Vergangenheit sowie die Rundstrecken am Sengelberg und am Weißen Berg konnten zur Freude aller Langläufer ausgiebig genutzt werden.

Die in den vergangenen Jahren stets vorhandene Unsicherheit, ob denn eine aktuelle Frostperiode endet bevor sie eigentlich begonnen hatte, konnte bei lang anhaltendem Einfluss östlicher und skandinavischer Kaltluft, gar nicht aufkommen. Alle vorgesehenen Veranstaltungen schienen bis in den März hinein ungefährdet.

Nun, schon das Sprichwort sagt: „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“!

Während die Januartermine, bis zum 28. noch relativ problemlos realisiert werden konnten, setzte spätestens am 29. mancherorts wieder das grosse Zittern ein.

Nach der vom Verfasser absolvierten Übungsleiter-Weiterbildung im tief verschneiten Thüringer Wald, parallel zum ebenfalls wohl optimalen und ausgebuchten Ramsau-Aufenthalt eines grösseren Teiles der nordischen SCK-Fraktion, standen die Bezirksmeisterschaften (13.01.) an. Diesmal gab es eine gemeinsame Veranstaltung des Bezirks mit dem TGV Schotten, der ein Saison-Opening veranstaltete.
In der Bezirkswertung konnten sich alle 12 SCK-Starter/innen plazieren. Als schnellste Läuferin wurde Ute Diel (6 km FT/28`54 min) geehrt. Bestzeit der SCK-Läufer erzielte Holger Hüttlinger (12 km/45`55 min). Älteste Teilnehmer waren Hubert Leitermann (9 km/40`44 min) und Dr. Walter Hartig (9 km/41`44 min).

Neben dem SCK waren Aktive der SG Forst Hessen, des TuS Wiesbaden-Rambach sowie der Skizunft Wiesbaden am Start. Einsetzendes Tauwetter beeinflusste dann den geplanten Taunus-Skiwandertag, am 20.01., erheblich.

Regen und starker Wind setzen der Schneedecke nach Frostnächten doch schneller zu als gedacht. Nur mit grosser Mühe gelang es dem Fahrer des Spurgerätes, eine halbwegs brauchbare Loipe um den Sengelberg, ausgehend vom Loipenhaus bei Oberreifenberg, zu präparieren. Dass schliesslich nur wenigen Interessenten das Angebot zu Skischule ober einfach zum Langlaufen nutzten, war daher nicht verwunderlich.

Dennoch waren die, die Strecke bewältigten nicht enttäuscht, sondern relativ zufrieden, den Vormittag zum Langlaufen genutzt zu haben, zumal auch warme Getränke und leichte Kost gereicht wurden. Allen Teilnehmern des SCK sei auf diese Weise herzlich gedankt.

Die Hessischen nordischen Meisterschaften, am 26./27.01., konnten Dank der besseren Schneeverhältnisse im Vogelsberg, wie geplant stattfinden. Zum Einzellauf gingen Ute und Barbara (6 km/KT) sowie 7 SCK-Herren (10/15 km/KT) an den Start.

Weicher Schnee grosse Luftfeuchtigkeit, bei +4 Gr., machten das Wachsen nicht einfach. Während Barbara in ihrer Klasse 2. wurde (36`33 min), siegte Ute bei den Damen 51 (29´16 min). Die beste Plazierung bei den Herren erreichte Michael Förster, der bei den Herren 46 (1h03`42/15 km) den 2. Platz belegte. Ebenso ausgezeichnet plazierte sich Winfried Diel, Herren 51 (1h05`47), als 3. dieser Klasse. Zur Siegerehrung am Nachmittag war die Aula der Gesamtschule Schotten bis auf den letzen Platz gefüllt. Schliesslich galt es Sieger und Plazierte von den Kindern bis zur Altersklasse H 66 zu ehren. Die sich anschliessende Abgabe der Staffelmeldungen, über 50 Mannschaften wollten am nächsten Tag starten, liess einiges erhoffen.

Einem relativen Optimismus für den zweiten Wettkampftag stand dann allerdings die sehr ungünstige Wetterprognose gegenüber.

Dunkle Regenwolken zogen bereits nach Beendigung der Siegerehrung von Westen heran. Der dann einsetzende Regen hatte auch am nächsten Vormittag noch nicht aufgehört und hielt während des Staffelrennens an. Von den vortags gemeldeten Mannschaften blieben schliesslich 16 Teams, wetterbedingt, übrig. Alle anderen hatten es vorgezogen nicht zu starten oder waren erst gar nicht zum Wettkampf erschienen. Auch die zwei vorgesehenen SCK-Staffeln reduzierten sich auf eine. Winfried, Renzo und der Verfasser endeten nach 3x5 km, im klassischen und freien Laufstil, stark durchnässt, auf dem 6. Platz der AK-Wertung. Der Rest des Winters in unseren Breiten schien damit bereits abgehakt zu sein. Unverhältnismässig milde Temperaturen stimmten auch die Optimistischsten unter uns traurig. Unverhofft luden dann jedoch die Vereine aus Schotten und Gersfeld kurzfristig zu Rennen ein. Am 23.02. gab es einen Ländervergleichskampf Hessen/Thüringen/Bayern auf der Loipe „Am Schwabenhimmel“ (Rhön) in klassischer Technik.

Einen Tag später wurde am Taufstein (Vogelsberg) geskatet. Wenn auch keine Schneeverhältnisse wie Anfang Januar anzutreffen waren, so konnten nicht nur die SCK-Starter mit den Bedingungen bei beiden Veranstaltungen zufrieden sein. Dies galt schliesslich auch für die äusserst kurzfristig anberaumten Hessischen Langstrecken- Meisterschaften am 3. März, ebenfalls am Taufstein. Nach 30 km im freien Stil endete das Rennen für den Verfasser nach 1h26`39. Dies bedeutete in einer zusammengefassten Altersklasse (H41-55) Platz 6. Über weitere, umfangreiche Aktivitäten der nordischen Sektion, insbesondere die in Übersee, berichtet ja Hubert ebenfalls in dieser Ausgabe.

19.04.2002

Autor: Bernhard Döring

 

Bernhard Döring, unser Sportwart Nordisch, berichtet regelmäßig in der Pistenpost über Aktivitäten und Angebote aus seinem Trainingsbereich, die nicht nur die kalte Jahreszeit voraussetzen, sondern ganzjährig stattfinden.

Herzlichen Glückwunsch zum Worldloppet Master

Renzo Albanese und Manfred Hütter sind Worldloppet Master .

10 von insgesamt 13 internationalen Skilanglauf Veranstaltungen mussten sie absolvieren.

WORLD LOPPET SKI RACES

Dolomitenlauf ( Österreich)
Marcialonga (Italien)
König Ludwig Lauf (Deutschland)
Sapporo Int. Skimarathon (Japan)
Transjurassienne (Frankreich)
Keskinada Loppet (Canada)
Finlandia Hiihto (Finnland )
American Birkebeiner (USA)
Birkebeiner Rennet (Norwegen)
Kangaroo Hoppet (Australien )
Tartu Maraton (Estland)
Vasaloppet (Schweden)
Engadin Skimarathon (Schweiz)

Die Teilnehmer am Worldloppet Rennen müssen im Besitz eines World Loppet Paß sein und sich die bestandenen Läufe eintragen lassen.

Weitere Skiclubmitglieder sind ebenfalls im Besitz des Worldloppet Passes und wir sind gespannt, wann diese die insgesamt 10 Läufe absolviert haben.

 

Endlich wieder aktiv oder "Der Materialtest"

Als Opa von Moritz, dem jüngsten Skiclubmitglied, beschloss ich nach 13 Jahren passiver Vereinszugehörigkeit endlich aktiv zu werden. Der Schnee im Taunus war verlockend und so reichte ein Anruf von Anne, um mich zu einer Langlauftour zu überreden.

Also bestieg am Abend vorher den Dachboden um meine eingemottete Langlaufausrüstung zu suchen. Als erstes fand ich meinen Langlaufanzug, der zwar noch in sehr gutem Zustand war, aber in Bauchhöhe aus allen Nähten platzte. O.k. dann müssen halt die Jeans herhalten. Die Langlaufjacke passte, allerdings nur mit geöffnetem Reißverschluß. Nachdem die Kleidung komplett war, fand ich die gut gelagerten Ski, Stöcke und Schuhe - alles wie neu !

Am nächsten Morgen fuhr ich mit Anne und Ulli voller Tatendrang zur Kittelhütte. Bei herrlichem Wetter und hervorragenden Schneeverhältnissen trafen wir die anderen am Parkplatz und starteten mit einem Aufwärmtraining. Danach schnallte ich gut gelaunt meine Skier an und folgte den anderen bis zur 10 Meter entfernten Loipe. Leider musste man beim Einstieg in die Loipe die Skier leicht anheben, was mir zum Verhängnis wurde. Es machte plop und meine Skier waren in der Loipe. Die Sohlen meiner Langlaufschuhe auch. Nur ich stand mit dem Rest meiner Schuhe im kalten Schnee neben der Loipe. So endete mein erster Langlaufausflug mit dem Skiclub Kelkheim, bevor er richtig begonnen hatte und ich musste mich von den mitleidig schmunzelnden SCK’lern verabschieden.

Aber einmal wieder die Loipe gewittert, kaufte ich mir sofort eine neue Ausrüstung und zog zu einem unbeobachteten Materialtest in die Rhön. Nach erfolgreichem Testabschluss freue ich mich auf die nächste Saison mit dem Skiclub und mache mich inzwischen beim Lauftreff fit.

Eure

Autoren: Ulli Kanieß, Sandra Passarge

 

Sandra Passarge ist seit 1989 Mitglied im SCK, war neun Jahre Schriftführerin im Vorstand und engagiert sich schon sehr lange in der PP-Redaktion. Sie ist Mutter von zwei aufstrebenden SCK-Nachwuchstalenten (Moritz und Pauline), organisiert Jugend- und Familienfahrten, Badmintonturniere und so weiter.

Skaten im SCK - Saison 2002

Die Planungen für die gerade beginnende Skater-Saison laufen auf Hochtouren. Der SCK hat sich wieder viel für diesen Sommer vorgenommen und wir hoffen, daß wir viele von Euch bei unseren Aktivitäten treffen werden:

Kelkheimer Inline Tour

Jeden letzten Sonntag im Monat, beginnend 28. April, betreut der SCK die vom Kelkheimer Büro für bürgerschaftliches Engagement organisierte Kelkheimer Inline-Tour. Dieses Jahr wollen wir für Kinder, Familien und Jugendliche einen Fun-Parcours aufbauen, für Fitness-Skater gibt es wieder eine ca. 15km lange Tour. Treffpunkt ist die neue Stadtmitte Kelkheim um 10 Uhr, Dauer ca. 1,5 Stunden. Ausnahme: 30.6., Tal Total am Rhein, Abfahrt schon um 8 Uhr und Dauer den ganzen Tag (näheres rechtzeitig auf unserer Homepage www.Skiclub-Kelkheim.de!).

Anfängerkurse

Kurse für Anfänger werden vom Kelkheimer Büro für bürgerschaftliches Engagement angeboten, näheres rechtzeitig vorher in der Presse, jeweils bei der Kelkheimer Inline-Tour oder bei Frau Biel (06195/xxx).

Bei größerem Interesse kann auch ein Anfängerkurs vom SCK organisiert werden, bitte bei Kurt Kroneberger anfragen (s.u.).

Fitness- und Speedskater

Eine ausreichende Anzahl Interessierter vorausgesetzt, soll bei einem regelmäßigen Treffen (ab Anfang Mai, Zeit nach Absprache, wechselnde Strecken ca. 15-20 km) als Vorbereitung für Marathons etc. Kondition und Speed-Technik trainiert werden, evtl. auch ein entsprechender Kurs besucht oder angeboten werden. Wir werden bei diesen Treffen nicht rasen, sondern im wesentlichen die Schritt-Technik, das Windschattenfahren und ähnliches üben. Für Anfänger sind die Treffen zwar nicht gedacht, aber jeder geübte und konditionell einigermaßen fitte Skater kann mitmachen, auch wenn nicht jeder an einem Marathon teilnehmen möchte. Bitte meldet Euch frühzeitig bei Kurt Kroneberger (s.u.)!

Marathon

Zumindest am Frankfurt Marathon werden wir wieder mitlaufen. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Starter für den SCK stetig gestiegen, so daß wir mittlerweile schon unterschiedlich starke Gruppen bilden konnten, die zusammen laufen. So macht es noch mehr Spaß!

 

SCK Lauf- und Walkingtreff

Unsere verstärkte Werbekampagne in den Zeitungen und mit Handzetteln hatte vollen Erfolg. Beim Frühjahrstart waren mehr als 60 Teilnehmer dabei.
Über soviel Zuspruch waren wir doch Überrascht. Da musste dann noch eine zusätzliche Läufergruppe eingerichtet werden.

Jetzt haben wir 3 Walkinggruppen und 4 Läufergruppen mit unterschiedlichen Leistungsstufen.

 

1. Mai-Wanderung

Begegnungen mit Schinderhannes und Zabel

Am 1.Mai wird gewandert! Dieser Brauch ist so alt wie der Skiklub selbst. Mit dieser Wanderung, die am 1.Mai 1974 zum ersten Mal stattfand, beginnt in jedem Jahr das Sommer- und Übergangsprogramm zwischen den Wintern. Anfangs war es bei dieser Wanderung stets ein beliebtes Ritual, daß der damalige Vorsitzende Heinz Maschke - Temperatur hin, Temperatur her – beim erstbesten Gewässer die Badesaison eröffnete. Alfred hat zwar in diesem Jahr das Schwimmbad als Treffpunkt gewählt, doch er machte keinerlei Anstalten, um uns zu zeigen, wie er sich über Wasser halten kann. Trotzdem bewegte sich Alfred wieder einmal im Fahrwasser von Heinz und zwar durch seine Begeisterungsfähigkeit und seinen Einfallsreichtum. Immerhin konnte er an die vierzig Mitglieder begeistern, sich trotz angesagten Regens zu einer fünfstündigen Wanderung einzufinden. Er hatte auch gute Ideen für die Wanderroute, die Einkehr und das Rahmenprogramm. Das war auch notwendig, denn auf den altbewährten Pfaden lief es diesmal nicht. In den vergangenen Jahren war es zu einen beliebten Tradition geworden, zu Reisser`s Schrebergarten in Kronberg zu wandern, um dort zu grillen.

Da Herbert und Jürgen am 1.Mai in Urlaub waren, klappte das in diesem Jahr nicht. Wo sollte man stattdessen einkehren ? Wie gerufen kam da die Nachricht im „gelben Blättchen“, der Kelkheimer Zeitung, das die Druckerei Blei & Guba in Hofheim am 1.Mai ein Fest feiert, bei dem Gäste herzlich willkommen sind. Rasch musste Hubert für die Zeitung einen Artikel schreiben, mit dem sich der Skiclub beim Fest ankündigte.

Ehe feste gefeiert wurde, musste natürlich feste gewandert werden. Zunächst nur kräftig bergauf in Richtung Staufen. Dabei zeigte es sich, daß die meisten Clubmitglieder eine hervorragende Kondition besitzen.

Vor allem die Walker und Jogger, die regelmäßig am Lauftreff teilnehmen, waren kaum zu bremsen. Nun muss man wissen, das der Staufen als das Matterhorn von Kelkheim Alfred`s Lieblingsberg ist. Wenn er nicht joggt, dann pflegt er den Berg mehrmals in der Woche mit dem Mountain-Bike zu bezwingen. Seine Lieblingsroute zum Gipfel ist dann die steile Direttissima, unter Kennern längst bekannt als „Alfred Herrmann - Steig“. Gnädig erklärte Manfred den Wanderern, daß er ihnen diesen Anstieg ersparen wolle. Statt dessen führte er sie auf abenteuerliche Dschungelpfaden zum „Sauer-Kreuz“. Dies ist ein Gedenkkreuz für einen Briefträger, der laut geschichtlicher Überlieferung vom Schinderhannes und seinen Raubgesellen gemeuchelt wurde, als er sich weigerte, seine Posttasche herzugeben. In seiner Würdigung des Vorfalls bezeichnete es Alfred als Ansporn für alle ambitionierten Bergläufer - namentlich der Teilnehmer am Jungfrau-Marathon - durch intensives Staufen-Training schneller zu werden als mögliche Verfolger. Um das Gipfelerlebnis vollkommen zu machen, wurde anschließend der Walterstein erklommen, der steil ins Lorsbachtal abfällt und ein beliebter Kletterfelsen ist. Auch hier wurde allerdings entgegenkommender Weise davon abgesehen, die Wanderer abzuseilen. Es war auch so schon anspruchvoll genug, auf schmalem Bergpfad nach Lorsbach abzusteigen.

In Lorsbach postierte sich die Wandertruppe an der Straße und entrollte die Skiclub-Fahne. Es dauerte nicht lange, bis , angeführt von einer großen Polizeieskorte und begleitet von lärmenden Hubschraubern, ein Pulk von Rennradfahrern auftauchte. Der große Radklassiker „Rund um den Hennigerturm“ war in vollem Gange. Die Wanderer riefen, was die Lunge hergab, um die Fahrer anzufeuern. Doch die Profis waren auch so schon so schnell, daß einzelne Fahrer nur schwer auszumachen waren. Immerhin war im Telekom-Express Erik Zabel zu erkennen. Erik, Erik, Erik ... hallte es vielstimmig, und vielleicht hat es ja geholfen, daß Zabel am Ende Sieger wurde.

Von Lorsbach aus wurde wieder auf steilem Weg in Richtung Hofheim gewandert. Die Kehlen wurden immer trockener und der Ruf nach baldiger Einkehr immer größer. Am Albertsweg, der beliebtesten Trainingsstrecke weit und breit, fühlten sich Jogger und Walker wieder ganz zu Hause. Man erinnerte sich an viele vergossenen Schweißtropfen, und Annette glaubte auch die Ölspur zu erkennen, die sie bei ihren berühmten Fettverbrennungsläufen hinterlassen hat. Und da kam auch schon ganz locker Günter Cellarius angelaufen, der für den 76 km- Supermarathon am Rennsteig im Thüringer Wald trainiert. Um zu zeigen, wie gut er drauf ist, kam er den Wanderern kurz vor Hofheim gleich noch ein zweites Mal entgegen.

In Hofheim grüßte die Wanderer schon von weitem der Maibaum. Dort fanden die durstigen Kehlen die begehrte Labsal aus Malz vor: irisches und bayerisches Bier. Natürlich wurde auch gegrillt, so das auch hungrige Kehlen voll auf ihre Kosten kamen. Doch Trinken und Essen macht ein solches Maibaumfest nicht allein aus. Der irische Barde Patrick J.Callinan gab irische Folksongs zu besten. Er trat zugunsten eines Kinderheims in Mexiko auf, wie überhaupt der Erlös aus dem Maifests wohnsitzlosen Straßenkindern in diesem mittelamerikanischen Land zufließen wird, die im Heim „Caminos de la Esperanza“ (Wege der Hoffnung) eine Heimstatt gefunden haben.

Schön war es, das zum Maifest neben den Wanderern auch noch einige junge Skiclub-Familien mit Kinderwagen kamen, denen die Wanderung zu anstrengend gewesen wäre. Schön auch, das die meisten Wanderer beim Rückweg nach Kelkheim noch zusammen blieben.

So wurde auch die 28. Maiwanderung des Skiclubs wieder zu einem Gemeinschaftserlebnis und zum Startsignal in eine vielversprechende Sommersaison.

Autor: Hubert Leitermann

 

Hubert Leitermann hat sich in seiner langen SCK-Zugehörigkeit auf vielen Feldern engagiert, Erfahrungen eingebracht und Interessierten zugänglich gemacht. Seine tollen Beiträge für unsere Pistenpost sind immer eine Bereicherung. Hubert – bitte nicht nachlassen

Aktion Skiclub-Sportanzüge

Skiclub-Sportanzüge für Sport und Freizeit mit Skiclub Emblem
aus hochwertiger Microfaser

Farbe marine/rot/weiss
in den Größen 116-176
und S bis XXXL

Muster können anprobiert werden

Preis: EURO 70,-

Annahme der Bestellung bis 30.6.2002

Nähere Info bei Annemarie Kaiser Tel.: 06195-4118

 

Nachwuchs

Unser Skiclub Nachwuchs

Hannah Pietras
Tochter von Marion Pietras & Hansi Pispers

 

SCK-Gymnastikmatten für Obdachlose

Nicht den einfachen Weg der Entsorgung sind unsere für das Hallentraining ausgedienten Matten gegangen. 50 Stück unserer Hallenmatten gingen zu Anfang des Winters an den Frankfurter Verein für soziale Heimstätten. Dieser betreibt unter anderem den so genannten „Kältebus“, der während der kalten Winternächte die bekannten Übernachtungsplätze Obdachloser anfährt um eine mögliche Unterkunft, Decken oder Schlafsäcke und heiße Getränke anzubieten.
Unsere Idee – die Obdachlosen zusätzlich mit unseren Matten zu versorgen - wurde dankend angenommen.

Nach einem jüngsten Bericht in den Frankfurter Tageszeitungen gab es im vergangenen Winter keinen einzigen Todesfall durch Erfrieren von Obdachlosen.

Zitat des Sozialdezernenten der Stadt Frankfurt in der Frankfurter Rundschau: „Der Kältebus des Vereins ...... habe mehrmals pro Nacht vor der B-Ebene Station gemacht. Den Obdachlosen seien Schlafsäcke und Isoliermatten angeboten worden“
Schön - dies zu lesen.

Autor: Alfred Herrmann

 

Alfred Herrmann ist seit 1976 Mitglied und seit vielen Jahren Vorsitzender, nachdem er vorher 12 Jahre lang Sportwart Nordisch war. Wie auf dem nach ihm benannten Steig zum Staufen geht’s unter seiner Leitung mit den Alpinen und Nordischen stetig aufwärts. Der Vorzeigesportler besitzt nicht nur einen vollen internationalen Worldloppet-Pass, sondern auch als Instructor Nordic die „einzig wahre“ Kompetenz für das Nordic Walking. Die beliebten Skiwochen in Ramsau sind ohne ihn nicht vorstellbar. Seinem Ruf, gelegentlich auf „stur“ zu schalten, ist das neue Clubheim zu verdanken. Als Hausphilosoph versucht er immer wieder mit seiner Rubrik „Schneeball“, Lawinen neuer Ideen ins Rollen zu bringen.

Sommerfest 2002 - Luderei