Skiclub Kelkheim e.V. - Verein zur Förderung des Skisports
Pistenpost 88
Alle Artikel anzeigen

Schneeball 88

"Was gibt's denn Neues im Skiclub"?

Diese Frage wird oft gestellt und ist nicht immer leicht zu beantworten, steht sie doch stets auch in Relation zur Erwartungshaltung des Fragenden. Die Antwort kann dann schwanken zwischen Achselzucken und Redeschwall. Die Beurteilung der Bedeutsamkeit einer Neuigkeit bleibt somit dem Gefragten stets selbst überlassen. Ohne nun wirklich gefragt gewesen zu sein, erlaube ich mir einer Nachfrage zuvor zu kommen und auf nachfolgende Punkte - weil aus meiner Sicht als bedeutendes "Neues" angesehen - aufmerksam machen.

Nebenstehender Portraitgalerie ist zu entnehmen, aufmerksame Leser der Pistenpost und Besucher der letzten Jahreshauptversammlung haben es schon längst gewusst: wir haben einen neuen Sportwart Alpin. Seines Namens – Alex (39) – ein Kind des SCK, der in diesem Jahr schon 25 Jahre dem Verein treu geblieben ist. Novum: seine Karriere begann Alex im Alter von 14 Jahren als sogenannter "Nordischer". Zur Frage nach Michael kann zur Beruhigung gesagt werden " Michael bleibt uns dennoch erhalten in seiner Funktion als Organisator der Februarfahrt, der Osterfahrt, des Sommerfestes und Vielem mehr.

Unterstützt durch Michals Rat und Tat hat Alex eine neue, große Aufgabe angepackt: die Organisation einer neuen Reise für junge Familien. Wir werden damit der nachwachsenden Generation gerecht. Die besondere Schwierigkeit dieser Aufgabe lag jedoch darin, in der mittlerweile als Hauptreisezeit geltenden Zeit vom 1. bis 8. Januar ein Haus für 10 bis 20 Familien zu einem akzeptablen Preis - und in einem attraktiven Skigebiet zu finden. Wie die - vorab unserer im September erscheinenden Reisebroschüre - im nachfolgenden Teil dieser Ausgabe abgedruckte Ausschreibung zeigt, ist dies ihm auch vortrefflich gelungen. Interessierte Familien sollten sich möglichst umgehend melden.

Die Courchevel-Fahrt wird entgegen aller anders lautenden Mitteilungen einiger Buschtrommeln wie gewohnt auch 2005 stattfinden. Edda lässt unsere älteste Traditionsfahrt nicht leichtfertig im Stich. Zur Vermeidung von Zimmerrückgaben der Appell an alle Interessenten: frühzeitig anzumelden.

Nach einem erfolgreichen Testlauf in der vergangenen Saison haben auch zum Langlauf tendierende Familien wiederum die Möglichkeit der Teilnahme an der Langlaufwoche in der Ramsau.

Das Hallentraining ist bereichert durch eine neue "super" Musikanlage, die es dem Übungsleiter nun ermöglicht mittels Kopfmikrophon seine Kommandos - für alle akustisch verständlich - zu übermitteln.

Im Rahmen unseres Sommerfestes (26. Juni) am Braubachweiher, werden einige Familien – wie auch in früheren Jahren üblich - wieder am Nachmittag ein Kinderfest organisieren.

Unsere Mitgliederzahl näher sich so allmälig der magischen 400. Deswegen besteht die Chance durch Anmeldung von Familienmitgliedern, von "Liierten" oder durch Werbung von Freunden, sowohl für das 400.Mitglied, als auch für den Werber ein T-Shirt zu gewinnen.

In der Gewissheit auch zukünftig auf anfangs gestellte Frage nicht mit einem Achselzucken antworten zu müssen, wünsche ich allen eine schöne Sommerzeit und allen Organisatoren unserer Sommer- und Herbstaktivitäten, sowie deren Helfer, guten Erfolg aus Ausdruck der Anerkennung ihrer Arbeit.

Autor: Alfred Herrmann

 

Alfred Herrmann ist seit 1976 Mitglied und seit vielen Jahren Vorsitzender, nachdem er vorher 12 Jahre lang Sportwart Nordisch war. Wie auf dem nach ihm benannten Steig zum Staufen geht’s unter seiner Leitung mit den Alpinen und Nordischen stetig aufwärts. Der Vorzeigesportler besitzt nicht nur einen vollen internationalen Worldloppet-Pass, sondern auch als Instructor Nordic die „einzig wahre“ Kompetenz für das Nordic Walking. Die beliebten Skiwochen in Ramsau sind ohne ihn nicht vorstellbar. Seinem Ruf, gelegentlich auf „stur“ zu schalten, ist das neue Clubheim zu verdanken. Als Hausphilosoph versucht er immer wieder mit seiner Rubrik „Schneeball“, Lawinen neuer Ideen ins Rollen zu bringen.

Die "neue" Ramsau-Woche

.... und wieder einmal hatte Alfred eine seiner bekannten "Visionen". Er wollte im Skiclub den mittlerweile zahlreich vorhandenen Familien die Möglichkeit geben, eine eigene Skifreizeit zu organisieren. Die Ramsau sei seiner Meinung nach ein idealer Ort, in dem sowohl "Nordische" als auch "Alpinisten", Anfänger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten kämen.
Alfred reservierte deshalb bereits im Januar 2003 pro forma für die Zeit vom 28.12.03 bis 02.01.04 bei Moni im Blasbichlerhof eine ganze Etage im Haupthaus.
Es fanden sich auch sofort ca. 8 begeisterte Familien mit jeweils ein oder zwei Kindern im Alter von 3 - 8 Jahren, die gern an einer solchen Fahrt gerne teilnehmen wollten.
Im Oktober, als das erste "Kennenlern-Treffen" stattfand, erhielt Alfred die Hiobsbotschaft.

Eine Gruppe Belgier, die schon lange Jahre immer wieder über Silvester bei Moni eingebucht waren, benötigten mehr Zimmer und Moni konnte nicht anders, als Alfred die bereits vorreservierte Woche zu stornieren.
Jetzt war guter Rat teuer...
Aber natürlich fand Alfred auch diesmal wieder einen Ausweg.
Warum nicht die ursprüngliche Ramsau-Familien-Woche wieder aufflammen lassen?
Jetzt, wo es doch wieder genug interessierte Familien im Skiclub gibt.
Gesagt, getan! Leider fanden sich jetzt aufgrund des veränderten Termins vom 03.01. bis 08.01.04 nur noch 2 Familien, die sofort zusagten.
Sie nutzten die Chance - wiederum bei einem SCK-Event - dem Weihnachtsmarkt - bei einem original Halseralm-Jagatee, erste Kontakte zu knüpfen.

Ein Treffen folgte, bei dem sich die 4 Kinder schon einmal untereinander beschnüffeln konnten.
Ab diesem Zeitpunkt wurden die Tage bis zur Abfahrt gezählt.
Aber eine Hürde musste noch genommen werden: die winterliche Anreise, die durch Stau, Schneefall und hohes Verkehrsaufkommen in Kinderaugen schier endlos wurde.

Glücklich in der Ramsau gelandet, wurden wir von Moni herzlich begrüßt und konnten unsere Zimmer beziehen.
Die 4 Kinder fühlten sich sofort wie zu Hause und inspizierten jeden Winkel des Blasbichlerhofes (vom Kuhstall über Spielekeller bis zum Dachgeschoss).

Aus war's mit der alljährlichen idyllischen Ruhe.
Ab sofort wurden im Speisesaal zum Nachtisch, Solo-Gesangsvorträge zum Besten gegeben; Katzen suchten schnell das Weite, da immer wieder kleine Kinderhände hinter ihnen her waren, um sie zu streicheln und auch die Schweine und Kühe im nahegelegenen Kuhstall bekamen häufiger Besuch.

Wir hatten jedoch das Gefühl in der Gruppe sofort gut aufgenommen worden zu sein und auch Moni schien keinerlei Probleme mit der quirligen 4er-Bande zu haben.

Die gesamte Woche wurden wir mit besonders viel Schneefall (zum Glück meistens in der Nacht) belohnt, so dass das Skifahren mit den Kindern noch mal soviel Spaß machte.
Der 5-Fußminuten vom Blasbichlerhof entfernte alpine Übungshang war hervorragend geeignet, um den kleinen Alpinisten den ersten Eindruck vom Skifahren zu vermitteln.

Ein paar Autominuten weiter entfernt, gab es zudem die Möglichkeit am Rittisberg, die ersten "roten" Abfahrten auszuprobieren.
Nicht nur auf dem alpinen Sektor konnten die Jüngsten ihre Erfahrungen sammeln, auch im Erlernen der nordischen Disziplin standen die Übungsleiter mit Rat und Tat zur Seite, um den neuen Teilnehmern die entscheidenden ersten Schritte zu ermöglichen.

Unserem Nils hat das Laufen auf den schmalen Brettern sehr viel Freude bereitet, und er ist bereits jetzt schon wieder darauf gespannt, mit seinem Opa im Taunus diese neue Sportart auszuprobieren.
Einen riesigen Spaß bereitete uns die traditionelle Nachtwanderung auf die Halser Alm. Mit Schlitten, warm verpackt in dicke Decken, ausgerüstet mit Illumination (Stirnlampen und Fackeln) machten wir uns in der Dämmerung auf den Weg.

Pünktlich zum Aufstieg riss die Bewölkung auf und der Mond zeigte uns mit seinem hellen Schein den richtigen Weg, so dass wir nach ca. 1h hungrig in der urigen Almhütte ankamen.

Die Begeisterung der Kinder war nicht mehr zu halten: gemeinsam bei Musik mit fantastischer Gitarren-, Akkordeon- und Mundharmonika-Begleitung machte allen das Singen (auch wenn der eine oder andere gesungene Ton nicht immer hundertprozentig getroffen wurde) noch mal soviel Freude.
Und dann kam das Essen: In riesigen Pfannen bereiteten uns Moni und Hans aus einem Berg von Eiern den besten Kaiserschmarrn zu, den wir je gegessen hatten.
Der Höhepunkt kam, als Hans den Kaiserschmarrn mit Preiselbeeren und Rum flambierte. Bevor die Hütte abfackelte (die Decke war bereits rußgeschwärzt), mussten die Flammen durch kräftiges Auspusten wieder gelöscht werden. Zum krönenden Abschluss streute Hans "Neuschnee" in Form von Puderzucker über die köstliche Nachspeise.
Dieser "Neuschnee" soll in 1350m Höhe Wunder bewirken: Auf kahle Stellen der oberen Kopfhaut aufgebracht, soll er bei dem entsprechenden Glauben und Wetterlage zu einem neuerlichen (wenn auch klebrigen) Haarwuchs führen.
Unsere Jüngste fragt sich heute noch: Du, Mama, sind dem Mann-Fred mit der Glatze inzwischen eigentlich wieder Haare gewachsen?
Die Antwort mussten wir der Kleinen bis dato leider noch schuldig bleiben.

Todmüde fielen unsere Kinder in dieser Nacht ins Bett und träumten noch lange von diesem unvergesslichen Erlebnis.

Eine schöne Woche ging zu Ende. Das Wetter spielte uns auch bei der Rückfahrt noch einmal einen Streich. Heftiger Schneefall begleitete uns bis lange hinter die Grenze und brachte uns das Gefühl, dass der Winter auch in unseren Breiten jetzt erst richtig beginnen würde.
Wir kamen allesamt zu dem Ergebnis, dass diese Fahrt in jeden Fall auch für Familien ideal ist und unbedingt wiederholt werden muss. Wir würden uns sehr freuen, wenn vielleicht im nächsten Jahr noch weitere Eltern mit Kindern Gefallen daran finden würden, mitzufahren, um dieses Erlebnis mit uns zu teilen.

Autoren: Barbara Kalisch, Jürgen Kalisch

 

2. Trainingsfahrt nach Campitello

Die zweite Trainingsfahrt nach Campitello – oder "Die Zwei-Klassen-Gesellschaft"

31. Januar 2004 - dem Bericht vorauszuschicken ist, dass sich die Trainingsfahrten des SCK wohl immer größerer Beliebtheit erfreuen, hatten sich doch dieses Mal sage und schreibe 77 Schnee- und Skihungrige angemeldet, sodass Michel nicht nur einen großen Reisebus, sondern auch noch Privatwagen und einen zusätzlich eingesetzten Minibus zu koordinieren hatte.

Und so wurden pünktlich um 7.00 Uhr morgens in Kelkheim die ersten Koffer, Taschen, Skier, Snowboards und eine Menge schlaftrunkener Menschen in den Bus verfrachtet, der sie ins Skigebiet "Valle di Fassa" – nach Campitello bringen sollte. Dieses Jahr gab es in Kelkheim wohl niemanden, der nicht die genauen Abfahrtszeiten den Reiseunterlagen entnommen hatte, denn es waren alle da!

Nur in Langen sollte sich dieses Bild ändern. Brach doch plötzliche Hektik aus, als wichtige Menschen, die zur Gestaltung der Skiwoche beitragen sollten, nicht mit ihrem Gerödel am Langener Hallenbad erschienen.... Also R und H J - aufgepasst! Im nächsten Jahr findet die Abfahrt (wohin auch immer) sicherlich wieder um 8 Uhr statt und nicht um neun. Was würde die Menschheit nur ohne Handy machen !
Mit diesen Hightech-Instrumenten ausgestattet, gelang es dann doch noch, alle – nun ja, bis auf eine Person, die mit hochrotem Kopf schließlich unwesentlich später bei der Raststätte Würzburg zu uns stieß, unter einen Hut bzw. in den Bus zu verfrachten. Und los ging die lustige Fahrt!

Letztendlich kamen wir aber mit 2 Pausen, 2 Staus und viel Palaver, dank der zuverlässigen Fahrweise des Busfahrers, in Campitello pünktlich zum Abendessen an.
Manche Mitfahrer hatten es sich während der langen Fahrt zum Hobby gemacht, die Zeit der Redepausen gewisser mitteilsamer Bürger mit stoppen zu wollen, was jedoch kaum den Blick zur Uhr lohnte, denn schon nach wenigen Sekunden gab es eine neue Lebensgeschichte.
Wie sollte das erst auf der Piste werden ?

Dank der ausgeklügelten Gruppenaufteilung sollte das doch kein Problem sein – oder?
Nach dem Abendessen folgte die Einweisung von Michel in die Abläufe der Woche – in diesem Jahr im Keller, um etwa vorhandene Dänen nicht zu brüskieren.

Und da stellte sich dann heraus, dass es auch beim Skifahren eine " Zwei-Klassen-Gesellschaft " geben sollte. Die Einteilung der Skigruppen erfolgte dieses Mal nach den Kriterien "Technikunterricht" und "Beratungsresistenz" (das waren dann diejenigen, die die ganze Woche richtig Spaß beim Skifahren hatten, ohne auf der Piste für Minuten festfrieren zu müssen, während ein/e Skilehrer/in die ausgefeilten neuesten Carvingtricks und -techniken vorführte).
Lediglich Gruppe 1 und 2 mussten nicht aufgeteilt werden und Gruppe 6 bestand ohnehin aus dem eingespielten Team Wolfgang und Matthias – beides beratungsresistente Snowboarder.
Aber nein, nicht doch! So war es doch gar nicht gedacht.... Wahr ist, dass alle Spaß hatten, alle so Einiges dazu gelernt haben und die Gruppenaufteilung nur aufgrund der rekordverdächtigen Anzahl von Teilnehmern derart gestaltet wurde.

Auch der Bustransfer (im letzten Jahr wurden die "Gebrechlichen" noch mit dem Minibus des Hotels zur Gondelstation gefahren – war da nicht immer Matthias als erster im Bus auf einem Sitzplatz? – wurde in diesem Jahr einfallsreich neu organisiert! Ein Lob an Stefan an dieser Stelle – er lud jeden Morgen brav und fleißig alle Skier in den Bus – ohne die dazu gehörigen Skifahrer - um sie an der Col Rodella wieder auszuladen und dem "Fußvolk" zu übergeben.

So konnten alle leichtfüßig nach dem Frühstück am 1. Februar in Richtung Talstation wandern, ohne die teilweise Kilo schweren Skier tragen zu müssen. Das regte morgens schon vor der Skigymnastik den Kreislauf ein wenig an.

Lediglich die Verzögerungen bei der Ankunft an der Bergstation waren die gleichen wie im letzten Jahr geblieben, und das, obwohl Michel in seiner Ansage am Vorabend hart geblieben war und nochmals mit Nachdruck konstatierte: " Wir treffen uns um 9 Uhr an der Bergstation zur Skigymnastik", sonst wäre es womöglich erst um 11 losgegangen mit den Skikursen, hätte er auf den Einwurf einer zarten Frau mit Zustimmung reagiert, die erst um 10 Uhr starten wollte.

In unserer Gruppe – tja, wir wollen halt fahren - der 3er Racergruppe, kamen wir in den Genuss einer neuen Übungsleiterin – Andrea sei hier namentlich und lobend erwähnt, ließ sie uns doch mehr oder weniger freien Lauf (im wahrsten Sinne des Wortes). Lediglich das Treffen mit den anderen Gruppen zur Mittagspause klappte nicht so pünktlich wie geplant – aber das lag wahrscheinlich einfach daran, dass wir so eifrig und pausenlos die Hänge rauf und runter gefahren sind.

Der erste Tag steht unter "Ganztagesaufsicht" und wir fahren uns richtig warm. Der Schnee ist gut und griffig und die Sonne lacht.
Während ein "Hahn im Korb" mit drei Mädels den Weg ins Tal per Gondel zurücklegt, bekommen Andrea und ich nicht genug vom Skifahren und nehmen die Waldabfahrt nach Canazei. Ein wahrer Genuss und lange nicht so überfüllt und von umgestürzten Skifahrern gesäumt wie im letzten Jahr.

Abends im Hotel gibt es mal wieder super leckeres Essen – Diät ade !

Die Übungsleiter haben sich mal wieder fürs Kennlernspiel etwas ganz Besonderes einfallen lassen und so steht das allseits bekannte Spiel unter dem Motto "Was bin ich" mit dem beliebten Robert Lembke.

Günther und Jean entwickeln – lag’s am guten Essen oder am Rotwein – derart kreative Ideen für das Kennlernspiel, das uns schon im Vorfeld die Bäuche vom Lachen weh tun. Günther hat sich, nachdem er den "Ruhestand" beantragt hat, als Koi-Karpfen-Züchter ausbilden/umschulen lassen und bringt das als ersten Vorschlag zum heiteren Beruferaten ein.

Und der Rotweinkorken, der aus ihrer Flasche stammt und eindeutig aus Kunststoff besteht, lässt sogar neue Berufssparten entstehen: "Ingenieur für Dudelsackweinkorkendrehmaschinen" – der arme Robert Lemke würde sich im Grabe umdrehen...



Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Nachdem alle kleinen Zettelchen, die Melitta liebevoll von Hand bemalt und ausgeschnitten hat, unters Volk gebracht sind und jeder seine Mitstreiter – pardon Mitrater – gefunden hat, stellt sich doch heraus, dass es hier um ganz andere Berufssparten geht, wie beigefügte Skizze eindeutig belegt.

Und so werden munter – anfänglich etwas schleppend – die unglaublichsten Berufe erraten (oder auch nicht) und die Schweinderln füllen sich. Da gibt es Schornsteinfeger, Professionelle Spielerin auf der Spielbank (?), Hebamme, Rohrreininger und... und ... und.....

Und schließlich setzen die Rateteams die Masken auf, um die Prominenten zu raten. Auch hier einen Applaus an das Team der Übungsleiter und ein Dank an Michels gute Beziehungen zu einem Kontaklinsenversandhaus.

Auch hat der Skiclub Kelkheim keine Kosten und Mühen gescheut, um wirklich die ganz Großen auf die Bühne zu bitten! Da hat doch tatsächlich Thomas Gottschalk mit seinem Haribo-Lumi-Bären (hoffentlich kommt er nicht wirklich drauf, auch noch für Lumibären Werbung zu machen) seinen großen Auftritt. (Alex, so eine blonde Mähne steht Dir wirklich gut!)

Und sogar der Anton aus Tirol (alias Holger aus Langen) gibt sich die Ehre, die Anwesenheit von Pumuckel (übt Kai schon für die Vaterrolle?) muss natürlich auch erwähnt werden.

Und selbst bereits tot geglaubte (leben länger) Persönlichkeiten, wie Jimi Hendrix, Charles Bronson oder Charlie Chaplin konnte dieses Spiel zu neuem Leben erwecken.

2. Februar – ein neuer Skitag bricht (unter dem Gestöhne eines einzelnen Herrn) um 7 Uhr an: "Die spinnen ja, so früh aufstehen...!"
Heute geht es über den Piz Seteur – mit "Einstieg übers Eisloch" – nach Wolkenstein. Eine schöne Abfahrt in neuer Gruppenzusammenstellung.
Andrea versucht, sich in der Gruppe durchzusetzen und Gehör zu verschaffen, was manchmal nicht so ganz einfach ist, da wir nunmehr sehr erfahrene Skiläuferinnen unter uns haben, die sich in nahezu jedem Skigebiet der Erde allerbestens auskennen und diese Kenntnisse natürlich liebend gerne mit der Gruppe teilen möchten.
Um die um Volker, Gitta und Steffie erweiterte Gruppe fahren wir nun zu zehnt durch die Dolomiten, führen anregende Gespräche über den Pistenverlauf, debattieren über das Für und Wider einer Links- oder Rechtsabbiegung........ es ist schon spaßig!

Doch selbst der defekte "Blemsklotz" von Annes neuen Skiern kann uns nicht aufhalten. An der Talstation zum Belvedere kommen wir in den Genuss der italienischen Hilfsbereitschaft, die sich darauf beschränkt, dass der irgendwie - mit den Händen in den Hosentaschen- gelangweilt wirkende Italo, Anne den gut gemeinten Rat gibt: "Du kaufe neue Bindung, eh".

Wir gondeln, nach ein paar gemütlichen Abfahrten mit Gisela, Anne, Biene und Dieter "Hahn im Korb", ins Tal und sind bereits um 15.30 im Hotel. Auch mal nett, den kurzen Skitag mit Einkaufen im Supermercato zu beschließen.
Beim Abendessen stellen wir fest, – nachdem Michel und Melitta mit gutem Beispiel vorausgegangen sind – dass eine 1,5 Liter Flasche Pinot Grigio im Verhältnis zur 0,75 Liter Bottiglia, doch wesentlich günstiger und vor allem kühler ist! Na denn Prost ! Auf den schönen Skiurlaub!

Am 3. Februar soll es auf zur Sella Ronda gehen. Gut, dass wir so eine entscheidungsfreudige Gruppe sind und letztendlich Andrea beschließt, aufgrund ihrer orangefarbenen Skijacke, nicht die grüne Route zu nehmen!

Mittagspause bei absolutem Kaiserwetter auf der Kaiserhütte, die passende Rast für die "Kaiserin".

4. Februar – trotz des hohen Preises für den Skipass, haben wir uns entschieden, heute einen kompletten Urlaubstag einzulegen, da sich schon kurz nach dem Aufstehen und direkt vor dem Gang zum Frühstücks Büffet ein akuter Schwächeanfall, gepaart mit Gähnattacken und dem intensiven Wunsch nochmals in Bett zu gehen, bemerkbar machte.
Da sich unsere Gruppe am heutigen Tag wohl ohnehin in Wohlgefallen auflöste, ist unser Fernbleiben (natürlich nur mit vorheriger Abmeldung beim Skilehrer) gar nicht so sehr aufgefallen. Denn die "Kaiserlichen" Hoheiten und Familie Penske machen einen Spontanausflug zur Marmolada, Volker hat wohl Ohrenschmerzen und muss sein Gehör schonen, Ingrid wechselt in die Technik und Alex, der uns ab heute im fliegenden Wechsel übernehmen soll, ist froh, dass er nur zwei Schülerinnen hat.

So ein fauler Tag hat durchaus etwas für sich – Lesen bis 12.30 Uhr, Wanderung nach Canazei, Einkehrschwung im Eiscafe und zurück ins Hotel zum abendlichen Schlemmen und der Prämierung der "Was bin ich Sieger" mit anschließender Disco Night, die ohne Wolfgangs tatkräftiger Unterstützung gar nicht möglich gewesen wäre.
Einige Tanzbegeisterte sollen es doch wirklich bis morgens früh um 3 Uhr ausgehalten haben.

5. Februar – Same procedure as every day! Touristen und Skifahrer werden wie von einem großen Magneten von der Talstation Col Rodella angezogen, von der Gondel, wie von einem großen, überdimensionierten Staubsauger aufgesogen, um an der Bergstation wieder ausgespuckt zu werden.

Wir genießen es, als Erste auf dem Gipfel zu sein und die ersten vier Abfahrten ungestört und auf fast jungfräulichen Pisten zu machen. Das Hochgefühl sollte sich bald ändern, als wir mit Alex in Richtung Sankt Christina aufbrechen und er verkündet, dass wir die Weltcupabfahrt machen werden.

Schon beim Einstieg in die Piste werde ich umgenietet, von einer Italienerin, die sich darüber auch noch köstlich amüsiert. Da ist es erst mal vorbei mit dem Hochgefühl.
Dennoch macht die Tour Spaß und wir erreichen mit heilen Knochen die Belvedere, wo wir unsere Mittagspause verbringen.

Gestärkt brechen wir mit Dieter, Gisela, Anne, Uli und Maru zum Pordoi auf. Es ist kein Wölkchen am Himmel und so haben wir eine herrliche Rundumsicht auf die Berge. Tja, auf die Idee, so einen kleinen Ausflug zu machen, sind wohl noch mehr Skifahrer gekommen, denn wir treffen dort sehr viele bekannte Gesichter aus der Gruppe wieder.

Und während es sich einige in den Sonnenstühlen bequem machen, stürzen sich wagemutige Übungsleiter die dunkelschwarze Piste vom Pordoi hinunter. Gut, dass alle wieder gesund und ohne Knochenbrüche im Hotel angekommen sind !

Mussten die Übungsleiter doch noch den großen Parcour für das geplante "Abfahrtsrennen," den Parallelslalom stecken, den die angemeldeten Teilnehmer an dem heutigen Abend absolvieren sollten.
Also ging es gut gestärkt nach dem Abendessen nochmals auf die Piste, auf der nur wenige Tage zuvor die einheimischen Skilehrer ihr Bestes gegeben hatten.
Die "Rennfahrer/innen" wurden fachmännisch in die Prozeduren und Regeln eingewiesen, bevor das erste Startsignal ertönte. Hier und da gab es ein paar Ausfälle, was manchen Teilnehmern ein Freilos brachte.


Ich machte meine ersten und einzigen Erfahrungen mit Snowblades – nee, nee, da kann man nur Rosi und Franziska bewundern, wie flott die mit diesen viel zu kurzen Dingern die Pisten hinunter gesaust sind – und wenn Melitta mir nicht ihre wunderbaren Atomic Race Carver ausgeliehen hätte, wäre ich nur als Zuschauer an der Piste gestanden. Danke Melli !!!!!
So lieferten wir uns ein spannendes Rennen. Franziska und ich mussten sogar zwei Mal an den Start, weil das "Zielfoto" keine genauen Auskünfte über die Siegerin geben konnte.

Und nach dem Motto "Adel verpflichtet" gab auch Frau von Schleinitz ihr Bestes und schlug nicht nur einmal auf dem Bauch auf, sondern auch die Konkurrenz aus dem Rennen. Aber ein Gewinnertyp lässt sich von einem kleinen Sturz nicht bremsen, und fährt auch weiter, wenn der Parallelmitfahrer fällt!
Am Schluss stand der eindeutige Sieger Günther fest, und auf dem Siegertreppchen – Verzeihung – auf der Siegerbank wurden die Sektflaschen entkorkt. Auf Platz 3a und 3b landeten Manfred und Christoph, die sich auch wacker geschlagen hatten.


Mit dem 6. Februar brach der letzte Skitag an, an dem wir nochmals mit Sonne und einer schönen Pistentour verwöhnt wurden.

Ansonsten streng mit dem Vorsatz "Auf der Piste kein Alkohol", beschließen wir den letzten herrlichen Tag an der Bergstation Col Rodella mit dem Nationalgetränk – Bombardino ! Der hat es wirklich in sich – aber bis zum Einstieg in die Gondel, die uns wieder ins Tal bringt werden wir es zu Fuß noch schaffen!

Dort wartet ja auch schon die Schneebar auf uns, mit den lokalen Leckereien, fetziger Musik – die dem ein oder anderen Hotelbewohner ganz schön sauer aufstößt. Die letzten Fotos werden geschossen, Telefonnummern ausgetauscht, und Anton wagt mit feschen Waden noch ein Tänzchen.
Zwischen Apres Ski und Abendessen bleibt gerade noch Zeit, um die Koffer zu packen. Denn den Abend wollen wir noch mal im "Disco Keller" verbringen und erneut auf die gelungene Skiwoche in Campitello anstoßen.

"Unsere Isolde" – bekannt für spontane Auftritte und flotte Reden – bedankt sich bei den Übungsleitern, im Namen von uns allen, mit flüssigen Souvenirs und hat die Lacher auf ihrer Seite, als sie erwähnt, dass im Laufe der Woche das Skitraining Erfolge gezeigt hat und nun sogar die Snowboarder durch Pipelines fahren können !

"Unser Michel" – auch bekannt unter dem Namen Robert Lembke – sagt artig Danke und verspricht, dass er den guten Tropfen mit seiner Melitta in einer ruhigen Stunde zu Hause trinken wird.
Gut, dass wir ihn noch aufklären konnten, dass es sich dabei um ca. 20 Jahre alten Balsamico Essig und kaltgepresstes, natives Olivenöl handelte. Prost Michel!
Aber wir wissen ja auch, dass ihr beide gut kochen und sicher etwas mit dem Mitbringsel anfangen könnt.

Es war eine schöne Woche mit vielen Eindrücken und Erlebnissen, die wir bei einer leckeren Pizza (als hätten wir nicht schon genug Italienisches Essen gehabt) in Kelkheim am 7.2. nach unserer Ankunft ausklingen lassen.

Nun sind wir alle gespannt, in welches Skigebiet uns Michel und Melitta im nächsten Jahr entführen!

Und sollte es Euch Skifahrern während des Jahres mal langweilig werden, und Ihr habt mal Lust auf einen andere Sportart, dann meldet Euch doch zum Schnuppertauchen an! Termine und Details folgen schon bald !

Ski Heil! Herzliche Grüße und bis zur nächsten Trainingsfahrt !

Autor: Monika Bischoff-Schaefer

 

Seit vielen Jahren ist Monika Bischoff-Schaefer mit dem SCK verbunden. Aus anfänglichen Courchevel-Reisen haben sich Fahrten nach Zauchensee, Brixen, Campitello, Obertauern, Zillertal, Kronplatz und Soraga ergeben. Monika ist begeisterte PADI Tauchlererin, Fotografin, Skifahrerin, Rennradfahrerin und beruflich im Bereich Gartenbauwissenschaften / Phytomedizin als Versuchsingenieurin tätig.

Jugendreise im Zillertal

Spaß auf Skiern und Snowboards

Eine Woche Zillertal: Jugendfreizeit des Skiclub Kelkheim und Skigilde Langen.

Auch die 22. Auflage einer gemeinsamen Jugendfreizeit des Skiclub Kelkheim und der Skigilde Langen vom 03. bis 10.04.2004 war wieder ein voller Erfolg. "Funsationell" lautete das Motto der Fahrt ins österreichische Zillertal, wo sich 80 Kinder und Jugendliche eine ganze Woche lang bei Skilaufen und Snowboarden vergnügten.




Unter der Obhut von zehn Skilehrern aus den Reihen beider Vereine verbesserten die Teilnehmer im Skigebiet Horberg, am Hintertuxer Gletscher und an der Gerlosplatte ihre alpinen Fähigkeiten. Eingeteilt in kleine Gruppen – von Anfängern über Fortgeschrittene bis hin zu den "Cracks" – bekam jeder ein Angebot, das seinem Können entsprach. Krönender Abschluß war am letzten Tag die fast dreistündige Fahrt von der Gerlosplatte zur Zillertal-Arena, die alle selbstverständlich auf ihrem Sportgerät zurücklegten.

Zwar hätte das Wetter etwas freundlicher sein können, doch dafür ließ jede Menge Neuschnee die Ausflügler auf ihre Kosten kommen. Das Rahmenprogramm mit Grillabend, Disco-Besuch, buntem Abend und vielem mehr rundete die Ski-Woche ab.
Ein Nachtreffen, bei dem alle Beteiligten ihre Eindrücke noch mal Revue passieren lassen konnten, fand am 09. Mai in der Egelsbacher Waldhütte statt.

Eine Woche lang vergnügten sich Kelkheimer und Langener beim Skilaufen und Snowboarden im Zillertal. In den Pausen zwischendurch war "ablegen" angesagt, denn dann hatten die zehn Skilehrer aus den Reihen beider Vereine das Wort

Autor: Michael Leibssle


 

Wer kennt Michael Leibssle nicht? Sportlich gesehn kann er fast alles – so scheint es. Gibt es Zweifler? Die lassen sich schnell überzeugen, am besten durch Teilnahme an der mittwochs-Skigymnastik oder an einer von Michael organisierten alpinen Reise, in der er als DSV-Übungsleiter überzeugt.

Alles außer Piste

Themenwochenende in Laax: Alles ausser Piste Oder : Wer nicht da war, hat’s verpasst...

"Und nachdem er gesehen hatte, dass das Wichtigste fehlte, erschuf er den (Tief-) Schnee. Und er sah, dass es sehr gut war. Und die Menschen sollten Freude daran haben und ihn durchwühlen."
Und zwar mit Ski!! Und genau das hatten wir uns auch für unser erstes Themenwochenende vorgenommen. Natürlich hatte keiner so richtig dran geglaubt, dass wir tatsächlich richtigen Tiefschnee bekommen würden und so hatte ich für die sicher mit den Hufen scharrende Meute eigentlich einen Workshop vorbereitet. Aber wie sagt man so schön: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Also, mal von vorn...
Zuerst mal ein kleiner Nachschlagewortschatz:
Pipe Kurzform für Halfpipe – ein Gebilde, meist in einem Funpark, nach oben offen, in dem man Sprünge und ähnliche Tricks machen kann Riden Abseits der Piste fahren Loser Verlierer. Im Skifahren der, der hinterherfährt im Tiefschnee Powder Tiefschnee Line Fahrspur. "Eine coole Line ziehen" heisst imposant den Berg runterfahren – meist in abartig hoher Geschwindigkeit an völlig absurder Hangneigung Entjungfern (Hänge) der erste im Hang sein Run Eine Abfahrt – meist im Gelände Freshies Die ersten Spuren im Hang Pow Siehe Powder Fluff Siehe Powder

Eine Gruppe von insgesamt 6 Leuten (für die, die sie kennen: Michel L., Melitta S., Kai P., Jette (Bettina), Alex S. und ich) hatte sich zum Skifahren am 2. Januarwochenende verabredet. Themenwochenende (von mir mal in der Pistenpost offeriert). Michels mutige Ansage im Dezember: "Alles ausser Piste!!" Ich hatte mir schon die Hände gerieben und mich gefragt, ob er wohl weiss, dass da auch eine Pipe dazugehört. Denn all solche Spielereien hatte ich in meinen Plan eingebaut. Da ich nicht an Powder glaubte, war mir klar, dass ich den Jungs und Mädels was einmaliges bieten musste. Ich hatte mir also alle möglichen Hänge ausgesucht, an denen man viele schöne anspruchsvolle Sachen ausprobieren konnte.

Aber dann kam er – der Schnee. Und er kam in rauen Mengen. Für das Wochenende hiess das: Jeden Tag ein klein wenig mehr – so etwa 35 - 50cm... Mein Konzept war beim Teufel. Neue Ansage: Hänge entjungfern! Da Freshies das grösste für einen Skifahrer sind, wollten wir bis mittags mal einfach in jeden Hang die ersten Lines reinziehen. Aber dann: Fast nichts offen. HARRRGH!!! Aber fast nichts ist bekanntlich das Gleiche wie etwas... Also rauf und los. Und brav wie die Laaxer waren, haben sie immer, wenn wir einen Hang umgegraben hatten, den nächsten Lift aufgemacht. Und wir waren immer die ersten im Hang! Das ging so bis mittags. Leider hatte Michel recht: "Man kann ja keinen Hang mehr entjungfern, ohne dass gleich die ganze Meute hinterherfährt...". Tja, aber wer hinterherfährt, ist eben der Loser. Und das waren die anderen!! Wohl hauptsächlich, weil die Sicht nicht gerade prächtig war. Das führte dann zwar dazu, dass einige unserer Runs eher an Blindflüge grenzten, aber dafür hat halt Keiner unsere Spuren gesehen.

Fazit am Ende des Tages: Wir waren auch mal auf der Piste: auf der Talabfahrt...

Von den Blindflügen und einem ganzen Tag Powder durchaus geschafft, gab’s am Abend Raclette "à la discretion", also soviel man mag. Wir schlugen uns also gewissenhaft die Bäuche voll (man will ja auch am nächsten Tag noch genügend "Hangabtriebskraft" haben...) und wollte dann eigentlich noch einen trinken gehen. Das ganze endete dann aber doch eher früh. Der Tag hatte seine Spuren hinterlassen. Glücklich und bei mehr Schneefall ging’s es in die Butze.

Über den zweiten Tag lässt sich nicht viel sagen. Wer nicht da war, wird das sowieso nie verstehen. Der einzige echte Unterschied war die verbesserte Sicht und das man gleich morgens schon weit hoch fahren konnte. Aber auch am Sonntag blieb der beste Teil des Skigebiets wegen Lawinengefahr geschlossen (für die Teilnehmer: das sollte auch noch nahezu 2 Wochen so bleiben, aber dann war ich am Freitag einer der ersten J). An diesem Abend nahte dann der Abschied. Kai hatte sich entschlossen, den Montag noch zu bleiben. Der Rest machte 2 Fehler: 1. Zu früh fahren... aber das tut man ja immer. Und 2. nicht glauben, dass das, was folgte tatsächlich noch besser wurde, als es sowieso schon war: Nachdem wir Sonntag abends unter akutem "Beim-Essen-fast-einschlaf-Syndrom" litten, schliefen wir bis am nächsten Morgen um 7.00 fast 9 Stunden. Ja ja, ich weiss. Wir waren um 10.00 im Bett und das ist peinlich, aber wir waren ja auch zum riden geblieben, nicht zum saufen. Und es sollte sich lohnen...
Was am nächsten Tag (hauptsächlich in der Mittagszeit) runterkam ging in den Sprachgebrauch der Laaxer Freeski-Szene als "Montags-Pow" ein.

Das bezeichnet genau den Schnee, der am Nachmittag genau dieses Tages zu fahren war. Und es war eindeutig das beste, was ich je unterm Ski hatte: Kein Widerstand, tief, leicht (und zwar so, dass man "zyklisch atmen" musste) und unverspurt!! Es wurden dann zwar noch mehr Hänge wegen Lawinengefahr zugemacht, aber das konnte uns gar nicht beeindrucken. Durch die erhöhte Effizienz (wir waren ja nur noch 2 und die Lifte waren voll, wenn man in der "Schlange" jemanden traf...) hatten wir innerhalb kürzester Zeit unsere Beine weit über die Belastungsgrenze gebracht. Die Sicht war vielleicht "nicht ganz perfekt" (man konnte seine eigenen Spuren eben nur erfühlen), aber die paar Abfahrten, bei denen wir dann aber was gesehen haben, waren eben einfach "orgasmisch"!!

So ging eines der besten Skiwochenenden, das ich je hatte, zu Ende und wie Jette sagen würde: "Ich war nicht traurig..." Im Gegenteil: Schon auf der Heimfahrt hatte ich ein Jucken in den Knien, das nach mehr verlangte. Hier also gleich der Aufruf an alle: Es muss ja nicht gleich Freeride sein. Auch für ein bisschen Techniktrainig (auf welchem Niveau auch immer) oder einfach nur gemütliches skifahren bin ich zu haben... mjacob@gmx.de

Fazit: 1. Ich weiss immer noch nicht, wie ich solche Gefühle je in Worte fassen soll.
2. Die Abfahrten, wo die anderen gerade weg sind, sind immer die besten des Tages.
3. Nächstes jahr unbedingt wieder, aber wahrscheinlich mit anderem Thema, denn das zu überbieten, wird ganz ganz schwer...

Autor: Marcus Jacob

Anmerkung des Autors: Die Namen wurden in keinster Weise verändert und dürfen gern für Rückfragen, gemeinsame Skiwochenend-Vorschläge oder Neidbekundungen genutzt werden. Racheakte an meinen Teddy werden jedoch in keinster Weise toleriert und mit der grösstmöglichen Härte geahndet. Auch Winterausrüstungsgegenstände sind tabu!! Kein Steigwachs auf meinen Alpinski...

 

Ramsau Team




 

Masters World Cup in Lillehammer

Lillehammer ist immer eine Reise wert. Die norwegische Stadt am Fjell ist das Mekka des Skilanglaufs und auch so etwas wie die Wiege des Skilaufs überhaupt. Bei allen Wintersportlern und Fans ließ 1994 die Winterolympiade den Ort weltberühmt werden. Es war deshalb längst an der Zeit, dass Lillehammer auch als Austragungsort für den Masters World Cup gewählt wurde. Diese Senioren-Weltmeisterschaft (wohlgemerkt: für wettkampferprobte Senioren und Seniorinnen ab 30 Jahre!) fanden vom 27.Februar bis 6.März 2004 im Birkebeiner Skistadion mit seinen hochklassigen olympischen Loipenanlagen statt.

Kein Wunder, dass auch beim Masters der olympische Geist wehte, mit Einmarsch der rund 1300 Athleten aus 24 Nationen, mit einem Bankett in der für die Olympischen Spiele errichteten Hakon Halle und mit einer sehr professionellen Organisation der Wettkämpfe.

Der Skiclub war gut vertreten mit Marion Buchholz, Uschi Dannenmann, Renzo Albanese, Günther Cellarius, Manfred Jansohn, Hubert Leitermann, Patrick O´Connor und Peter Roßmann. In einem Lillehammer Hotel war Günther mit der Gruppe aus Schotten und Patrick mit der US Crew strategisch vorteilhaft untergebracht. Die anderen bezogen im 20 Kilometer entfernten idyllischen Bergort Sjusjoen Quartier, Marion und Uschi in einem gemütlichen Landhotel, Hubert, Manfred, Peter und Renzo in einem Appartement in einem landesüblichen Holzhaus, auch "Hütte" genannt. In Sjusjoen ließ es sich nicht nur wesentlich preisgünstiger als in Lillehammer wohnen, sondern man lebte auch mitten im landschaftlich einmaligen Fjell mit seiner schier grenzenlosen Loipenwelt. Wichtig war dies vor allem für Uschi und Manfred, die nicht zu dem Wettkämpfen gemeldet waren. Doch auch die anderen nutzten die wettkampffreien Tage sehr gern für gemeinsame Ausflugstouren über das Fjell. Dabei führen die Loipen stundenlang auf Bergrücken mit über 1000 m Höhe, die am Fuße von niedrigen Fichten und Birken bewaldet, oben aber als Folge der Winterstürme völlig kahl sind. Wenn dann, wie es der Fall war, die Sonne scheint und bei minus 10 bis 15 Grad Pulverschneeverhältnisse herrschen, kann man bis zu 150 Kilometer weit über die norwegische Winterlandschaft blicken.


Was direkt durch Sjusjoen führt und bei unseren Worldloppet-Freunden grosse Erinnerungen weckt, ist die Strecke des berühmten Birkebeiner Rennens, das über eine Distanz von 58 Kilometern jährlich Ende März von Rena nach Lillehammer führt. Diesen hammerharten Skimarathon mit seinen schier endlosen Kletterpartien übers Fjell haben zuletzt vor drei Jahren Alfred Herrmann, Renzo Albanese, Manfred Hütter, Manfred Jansohn, Reiner Kretzschmar und Hubert Leitermann erfolgreich bewältigt. Zum Ausklang gab es damals eine erlebnisreiche SCK-Fjelltour gemeinsam mit Marlene Herrmann und Uschi Kretzschmar.

Harte Wettkämpfe bei gutem Schnee

Die Masterswettkämpfe waren hart. Das Lillehammer Skistadion mit seinem raffinierten Loipensystem, bei dem die verschiedenen Strecken über zahlreiche Brücken und durch Unterführungen verlaufen, wurde für die Olympiade und damit für die Weltelite gebaut. Ältere Senioren, die sich beklagten, wurden belehrt, dass auch der Masters World Cup ein Weltmeisterschaft ist. So waren denn alle Teilnehmer gefordert, giftige Rampen hochzulaufen und sich mutig in steile Abfahrten zu stürzen, die den Alpinen alle Ehre gemacht hätten.

Mancher hätte am liebsten abgeschnallt, wenn er über eine Steilkante in die Tiefe abkippte und nicht erkennen konnte, wie es unten hinter der steilen Kurve weitergeht. An solchen Stellen war auch keine Spur mehr zu erkennen, sobald einige Startergruppen durch waren und den Schnee gnadenlos zerwühlt hatten. Da man auf Langlaufbrettern keine Stahlkanten hat, sind die fast vorprogrammierten Stürze nur durch besondere Standfestigkeit und kühne Balanceakte zu vermeiden.

Für Männer der Altersklassen zwischen 30 und 60 Jahren wurden innerhalb der Wettkampfwoche 3 Rennen über die Distanzen von 10, 30 und 45 Kilometern, für alle Frauen sowie für die Männerklassen ab 61 Jahren Rennen über die Distanzen von 10,15 und 30 Kilometern angeboten. Jeder Teilnehmer konnte sich bei der Anmeldung entscheiden, ob er das jeweilige Rennen im klassischen Stil oder im freien Stil (Skating) bestreiten wollte. Günther und Peter bewältigten alle drei Rennen (10,30 und 45 km) im Freistil, und auch Hubert blieb bei allen Distanzen (10,15 und 30 km) dem Skating treu. Marion, Renzo und Patrick hingegen bevorzugten einen Stilwechsel.

Dass Renzo in den ersten beiden Rennen als Klassiker in Erscheinung trat, war für alle, die ihn näher kennen, überraschend, hatte aber einen plausiblen taktischen Grund: Renzo läuft seit einigen Jahren nicht mehr für Deutschland, sondern für Italien und hat sich Hoffnungen gemacht, in die italienische Staffel zu kommen, weil es dort an guten Klassikern fehlt.


Diese Hoffnung scheiterte allerdings an dem klassischen Wachsproblem. Beim ersten Rennen, das über die 30 km-Distanz ging, musste der arme Renzo bereits nach 8 km bitter zur Kenntnis nehmen, dass sein Steigwachs total abgefahren war. Die erhoffte gute Zeit war dahin, dass er sich aber trotzdem ins Ziel kämpfte, verdient Hochachtung. Schon beim nächsten Rennen konnte er die Scharte wieder erfolgreich auswetzen – auch dank des Wachsservice der befreundeten italienischen Firma Solda.


Marion lief in allen drei Rennen - die ersten beiden im freien Stil und den abschliessenden 30er als Klassikerin – persönliche Bestzeiten. Auch Günther konnte mit seinen Leistungen sehr zufrieden sein, zumal er sich in seiner stark besetzten Altersklasse bis ins erste Drittel vorkämpfen konnte. Patrick, der für das US-Team ins Rennen ging, zeigte sich besser denn je in Form. Mit den erzielten Zeiten machte auch Hubert eine gute Figur; dabei hofft er freilich, im nächsten Jahr, wenn er in die neue Altersklasse aufsteigt, in den Rängen weiter vorn zu liegen.

Auch Peter, dem diesmal noch etwas das Training fehlte, drängt es, in den nächsten Jahren einen kräftigen Sprung nach vorn zu tun.
Abgesehen von Zeiten und Rängen war der Masters World Cup für alle SCK-Teilnehmer wieder einmal ein grosses Skiabenteuer. Dazu gehört auf jeden Fall auch das Wiedersehen mit vielen deutschen und ausländischen Freunden. Patrick fühlt sich unter den amerikanischen Teamkollegen heimisch und Renzo geniesst es sichtlich, dass er von seinen Landsleuten als Auslandsitaliener bestens akzeptiert wird. Manfred begrüsst hocherfreut den tschechischen Mannschaftsführer Jiri Kafka und die vielfache Weltmeisterin Sigrid Klinge aus dem Harz. Hubert ist voller Bewunderung für Gerhard und Jutta Krauss, die die Welt mit dem Fahrrad umrundet haben und in Lillehammer ihr spannendes Buch unter die Skifreunde bringen. Alle amüsieren sich wieder einmal über den Elsässer Michel, der seine Leibesfülle im prall gefüllten rosa Rennanzug nur sehr langsam durch die Loipe schiebt und dennoch der Chef der französischen Equipe ist. Bedauert und bemuttert wird andererseits unser früheres Mitglied Wolfgang Schreiter, der nach zwei guten Rennen währen einer Ausflugstour unglücklich stürzte und sich schmerzhafte Prellungen zuzog. Er muss auf Krücken gehen, wobei Marion und Uschi sich des Pflegefalls vorbildlich annehmen.

Im nächsten Jahr findet der Masters World Cup erstmals in Moskau statt. Auch dieser Austragungsort ist natürlich von grosser Anziehungskraft für unsere global orientierten Nordischen.

Autor: Hubert Leitermann

 

Hubert Leitermann hat sich in seiner langen SCK-Zugehörigkeit auf vielen Feldern engagiert, Erfahrungen eingebracht und Interessierten zugänglich gemacht. Seine tollen Beiträge für unsere Pistenpost sind immer eine Bereicherung. Hubert – bitte nicht nachlassen

Saison 2003 / 2004 nordisch

Ohne viel Schneetraining startete die nordische Fraktion des SCK in die Wettkampfsaison. Die erhoffte gute Schneelage war bis Ende Dezember in keinem hessischen Mittelgebirge anzutreffen. So schien auch der Termin für den traditionellen Gersfelder Silvesterlauf stark gefährdet. Kurzfristig entschloss man sich bei der SKG Gersfeld dann doch, auf relativ dünner Schneedecke und einer 4-km-Runde um die Wette zu skaten. Natürlich wurden hierfür nur alte Ski "angeschnallt".

Das nächste wichtige Langlaufereignis war am 25. Januar terminiert, wiederum in Gersfeld. Die gemeinsamen Bezirksmeisterschaften der Bezirk 1 und 4 fanden ebenfalls am Roten Moor, nahe Gersfeld, statt.
Die Schneehöhe betrug 60 cm !
9 Aktive des SCK gingen an den Start. Erstmals wurden die Meisterschaften in Form eines Kombinationslanglaufs ausgetragen. Nach 5 km in der klassischen Technik (Damen 4 km) folgten zeitversetzt 5 km im Skaten (Da. 4 km).
Alle SCK- Damen und -Herren konnten sich zufriedenstellend platzieren.

Eine Woche später trafen sich die Vereine dann zu den Hessischen Meisterschaften in Schotten.
Holger Hüttlinger konnte in der Klasse H 31 über 15 km/ klassische Technik (54:22 min) den 1. Platz belegen !
Weitere Ergebnisse: Damen 51 4. Platz Marion Buchholz (5 km/ 27:58 min) Herren 51 4. Platz Winfried Diel (1h 01:55)   5. Platz Bernhard Döring (1 h 02:51)   6. Platz Renzo Albanese (1 h 04:39) Herren 61 7. Platz Patrick O`Connor (10 km/47:31 min)   8. Platz Alfred Herrmann (50:29 min)

Während die Einzelläufe bei noch guten Schneeverhältnissen ausgetragen worden waren, mussten die Staffelrennen am Sonntagmorgen in Dauerregen und immer schlechter werdender Spur gelaufen werden.

Für das SCK - Trio, Renzo, Norbert und Bernhard, reichte es in der AK-Wertung (3x 10 km -1x KT, 2x FT-) lediglich zu einem 11. Platz, knapp hinter dem SC Willingen.

Die Mitte Februar geplanten Deutschen Senioren Meisterschaften mussten kurzfristig von Schotten nach Gersfeld verlegt werden. Wiederum stimmten am Roten Moor die Schneeverhältnisse, im Gegensatz zu anderen hessischen Mittelgebirgen.
Über 10 km, klassisch, schlugen sich Renzo (10. Pl./40:44) und Winfried (11. Pl./41:42) beachtlich.
Weitere Platzierung: Damen 51 5. Pl. Marion (10 km/53:55)   6. Pl. Barbara (1,05:15) Herren 61 19. Pl. Patrick (46:33)   21. Pl. Alfred (50:11) Am 2. Wettkampftag wurde geskatet: (ebenfalls 10 km) Winfried drehte bei den Herren 51 den Spiess um und belegte den 12. Platz (35:38), vor Renzo, 13. Platz (38:34).

Zum Abschluss der DM fanden die 20- und 30-km-Läufe statt. Die Ergebnisse wurden gleichzeitig als Hessische Meisterschaft -Langstrecke- gewertet.
Renzo bewältigte die 30 km im freien Stil als 9. in 1h58:10 – 3. Pl. Hess. Meistersch.!
Patrick erreichte das Ziel (20 km) nach 1h22:18 und wurde 16. – ebenfalls 3. Pl. HM !

Platz 5 und 6 bei den Damen 51 (ebenfalls 20 km) gingen an Marion, 1h33:46 und Barbara 1h53:08.
In der Wertung HM bedeutet dies Platz 1 und 2.

Den eigentlichen Saisonabschluss machten die Internationalen des SCK, unter ihnen Hubert, Manfred J. und Renzo, mit der Teilnahme an der Senioren WM in Lillehammer.
Sie waren im März mit entsprechendem Betreuungsstab, ebenfalls SCK-ler, nach Norwegen gejettet. Ein ausführlichen Bericht von Hubert ist sicherlich in dieser Ausgabe abgedruckt.

Sportwart Nordisch

Autor: Bernhard Döring

 

Bernhard Döring, unser Sportwart Nordisch, berichtet regelmäßig in der Pistenpost über Aktivitäten und Angebote aus seinem Trainingsbereich, die nicht nur die kalte Jahreszeit voraussetzen, sondern ganzjährig stattfinden.

Skiwanderung im Vogelsberg

Nicht alle Jahre sind die Schneeverhältnisse im Vogelsberg so gut, dass man über Wochen hinweg gut gespurtes Gelände vorfindet. Doch in diesem schneereichen Winter war der Taufstein mehrmals Ausgangspunkt für traumhafte Skiwanderungen.



 

Unsere Teilnehmer beim Kreisstadtlauf 20. Mai

Vorname Name Zeit  
Horst Barthel 0:55:41  
Andrea Beutner 1:31:59 (Nordic Walking)
Felix Beutner 0:45:13  
Wolfgang Haas 0:37:54  
Andrea Hofmann 0:55:52  
Ulrich Kaiser 0:47:14  
Annette Leitermann 1:31:59 (Nordic Walking)
Hubert Leitermann 0:49:15  
Wolfgang Roeseler 0:56:21  

 

SCK Auftakt zum Walking, Nordic Walking und Joggen



 

Inliner Aktivitäten 2004

Hallo Skater beim Skiclub Kelkheim,

die Inline-Skater-Saison ist mittlerweile in vollem Gange, und der Skiclub Kelkheim ist wieder mit einigen Aktionen dabei. Zur Info und für Eure Planung habe ich ein paar Termine zusammengestellt:
Das Tuesday-Night-Skating in Frankfurt ist, wie in den vergangenen Jahren, wieder eine feste Einrichtung. Wir treffen uns wieder jeden Dienstag um 20:25 Uhr an der Ecke "Alte Brücke" - Deutschherrnufer und skaten gemeinsam mit. Das Tempo scheint dieses Jahr nicht so flott zu sein wie die letzten beiden Jahre, so daß jeder einigermaßen geübte Skater mitfahren kann – Bremsen sollte man allerdings können, da es bei der großen Anzahl Teilnehmer immer wieder zu unvorhergesehenen Situationen kommen kann.
Bei trockenem Wetter biete ich seit Anfang Mai wieder etwa alle zwei Wochen Sonntags einen Inliner-Treff an wechselnden Strecken an. Hier können wir gemeinsam einen gemütlichen oder auch sportlichen Ausflug machen oder mit ein paar Übungen die Fahr- und Bremstechniken vervollkommnen.
In den letzten beiden Jahren war die SCK-Beteiligung an unserem "Hausrennen", dem Frankfurt-Marathon, witterungsbedingt nur sehr gering. Daher war ich auf der Suche nach Alternativen, die auch gut erreichbar sind aber mehr im Sommer liegen, so daß zumindest die Temperaturen angenehmer sind - für trockenes, windstilles Wetter kann man leider auch im Sommer nicht garantieren. Ich habe einige interessante Rennen gefunden:

  • Am 12. Juni wird in Friedberg die Hessische Marathon-Meisterschaft für Inline-Skater ausgerichtet, letztes Jahr war das ein sehr schönes Rennen. Man kann bei dem ca. 10km Rundkurs auswählen, wie viele Runden man skaten möchte, wer sich also keinen vollen Marathon zutraut, kann auch über eine kürzere Distanz mitmachen.
  • Am 28. August findet ein Mega-Event statt: Rhein-on-Skates. Von Bingen geht es morgens um 9 Uhr rheinabwärts bis Koblenz und von dort linksrheinisch zurück bis Rüdesheim, Ankunft gegen 19 Uhr und anschließende große Fete. Gesamtstrecke: 127 km. Wer möchte, kann zwischendurch bei einer der Rheinfähren abkürzen und sich auf dem Rückweg wieder einreihen, mit dem Zug zurückfahren oder an einem beliebigen Punkt dazustoßen, so daß man nicht die gesamte Strecke mitfahren muß - aber: es lohnt sich und macht einen Riesen Spaß! Das Tempo ist gemütlicher als beim TNS, wer möchte, kann aber zwischendurch auch mal Gas geben.
  • Am Wochenende 4./5. September findet in Schotten ein Rennen um den Stausee statt (bester Asphalt, "black Ice" wie die Skater sagen). Es wird voraussichtlich am 5. ein Halbmarathon geskatet, am 4. gibt es eventuell ein oder mehrere kürzere Rennen (eine Runde um den See sind 5 km).

(Fortsetzung nächste Seite)

(Fortsetzung "interessante Rennen")

  • Achtung, Saisonhöhepunkt und Reise: Für den 25. September und ein paar Tage davor plane ich, eine Reise zum Berlin-Marathon zu organisieren mit Warmrollen auf dem Skater-Paradies "Fläming-Skate", einem Rundkurs mit Strecken bis zu 100 km Länge, die in den letzten Jahren extra für Skater neu und breit asphaltiert wurden. Bitte teilt mir mit, ob Ihr Interesse habt, an dieser Fahrt teilzunehmen, damit ich eine ungefähre Teilnehmerzahl bekomme und mich nach Hotels erkundigen kann. Voraussichtlich starten wir Mittwochs (mittags oder nachmittags), haben Donnerstag und Freitag zum Skaten (oder Sightseeing), Samstag vormittag ist der Berlin-Marathon für Skater und Sonntag vormittag der für Läufer, anschließend machen wir uns wieder auf den Heimweg.
  • Schließlich wird am 31. Oktober wieder der Frankfurt Marathon stattfinden, wahrscheinlich auch wieder für Inline-Skater.

Nähere Infos zu den einzelnen Rennen finden sich im Internet, ich werde auch in Kürze diese Termine mit entsprechenden Links auf unsere SCK-Homepage stellen (lassen).
Weiter ist in der Planung, an einem Wochenende den Vulkan-Radweg in der Rhön zu befahren (mit Skates, Fahrrädern und Rollski) und sich an einem Punkt zum Grillen zu treffen. Genaueres folgt per Rundmail bzw. auf unserer Homepage www.skiclub-kelkheim.de.

Bei Interesse an den Inline-Aktivitäten des SCK könnt Ihr Euch an
Kurt Kroneberger, 06192/31820 bzw.

wenden, ich nehme Euch auch gerne in meinen Inline-Rundbrief-Verteiler auf.

Viel Spaß auf 8-10 Rollen und eine flotte Inlinesaison 2004 wünscht Euch Euer

Autor: Kurt Kroneberger

 

Dr. Kurt Kroneberger ist unser souveräner SCK „Finanzminister“. Neben dieser rein zahlenorientierten Arbeit ist er erfolgreich als Speedskater, u. a. 2006 Deutscher Meister im Marathon der Altersklasse 40 (Lauf auf dem Nürburgring) – und wie wir von ihm lesen können, auch einer von den Freeridern, die den besonderen Kick brauchen.

Apfelwein- und Obstwiesen Radeltour 16. Mai





 

Schneeschuhwanderung

Schneeschuhe – was man mit bestem Powder auch machen kann

An einem sonnigen Samstag im Januar haben Franzi und ich mit Freunden unsere erste Schneeschuh-Tour gemacht. Es war eine wunderschönes Erlebnis und wir möchten gerne von unserer Tour berichten und ein bisschen erzählen was es mit den Schneeschuhen so auf sich hat.

Bisher dachte ich ja immer Schnee ist zum Skifahren da und bei bestem frischen Powder war an anderes sowieso nicht zu denken. Am vergangenen Samstag hatten wir von langer Hand unsere Schneeschuh Wanderung geplant und die Ausrüstung war längst beim Deutschen Alpenverein vorbestellt. Also waren keine Ausflüchte mehr möglich.

Am Dienstag besorgten wir uns den ersten Lawinenbericht für die bayerischen Voralpen: Erhöhte Lawinengefahr Stufe 4 (von max. 6) durch den lockeren Neuschnee auf der harten Altschneeauflage und durch Verwehungen in höheren Lagen. Die Aussichten für die kommenden Tage schlecht da erneuter Schneefall mit Wind erwartet wurde. Das beunruhigte uns und Mittwoch wurde es dann noch schlimmer, Lawinenwarnstufe 5 in praktisch allen Hanglagen und Windrichtungen bis herunter in mittlere Lagen. Donnerstag ließen die Niederschläge nach und Freitag war die Lawinenwarnstufe dann glücklicherweise auf 2 für mäßige Gefahr gesunken. Für Samstag war Sonnenschein vorhergesagt und abends Eintrübung mit einsetzendem Schneefall bis in den gesamten Sonntag hinein.

DER Tag war also Samstag und wir holten Freitag unsere Leih-Schneeschuhe beim DAV ab.

Samstag ging es dann früh in Richtung Garmisch, unser Ziel war der Heimgarten über dem Kochel- und Walchensee. An der Herzogstandbahn starteten wir, hier noch auf ausgetretenen Winterwegen mit den Schneeschuhen auf die Rucksäcke geschnallt. Aber schon nach kaum 20 min. Aufstieg wurde der Weg immer weniger begangen und der Schnee tiefer. Also legten wir an.

Wer jetzt an "Tennis-Schläger verkehrt herum unter den Füßen" denkt liegt ziemlich falsch. Was wir da hatten waren gut entwickelte Sportgeräte. Sehr leicht, mit einer großen Plastik-Trittfläche, einer Riemenbindung und einem Drehgelenk unter dem Fußballen. Für den richtigen Gripp waren vor den Fußzehen noch Stahlkrallen angebracht und unter der Trittfläche eine Anzahl Stahlspikes.



Nach den ersten Schritten war klar: Das ist wie laufen mit Schuhen, bloß im tiefen Schnee. Kein Rutschen und kein Versinken, durch das Drehgelenk unter der Bindung war das Gehen wie gewohnt möglich. Je höher wir kamen, desto tiefer und pulvriger wurde der Schnee. Vor uns waren tatsächlich 2 Wanderer (ohne Schneeschuhe) gegangen, jetzt sah man immer öfter wie sie teilweise bis zum Schritt eingesunken waren und sich über Schneeverwehungen hatten mit allen vieren hinwegkämpfen müssen.

Wir liefen einfach "auf" dem Schnee und konnten auch neben dem Weg auf die wunderbar verschneiten Neuschneeflächen ausweichen.

Vorbei an perfekten Tiefschneeabfahrten (hier haben die Ski wirklich gefehlt), stiegen wir höher und auch Hangquerungen waren kein Problem mit unseren Geräten. Dann entdeckten wir einen besonderen Spaß: Auf einem kleinen Steilhang nach unten zu schreiten, das war in hüfttiefem Pulverschnee auf den Schneeschuhen wie auf Wolken zu laufen. Alles gibt nach, gleitet, rutscht und bietet doch Halt. Das war cool!

Na ja und dann hatten wir doch etwas länger gebraucht, als gedacht. Wir waren wohl doch nicht ganz so schnell unterwegs wie auf trockenen Wegen. Um nicht zu riskieren, beim Abstieg in die Dunkelheit zu kommen, entschieden wir auf einem Sattel unterhalb des Gipfels unsere Brotzeit zu machen und dann umzukehren. Vor der Hinteralm sonnten wir uns und genossen den wunderbaren Blick auf den Walchensee und die umliegenden Berge.

Beim Abstieg merkten wir, dass die Schneeschuhe im richtig steilen Gelände mit lockeren Puderschnee sogar leidlich rutschen. So kamen wir dann sogar noch zu ein paar kleinen "Abfahrten", auch ohne Ski.
Zum Schluss können wir sagen, dass es ein ganz besonderes Erlebnis war. Wir haben Winterlandschaften erlebt, die man so wahrscheinlich wenn überhaupt nur als Tourengeher erleben kann. Einsame, verschneite Landschaften wie aus einem Wintermärchen und kaum oder keine anderen Wanderer.


Nicht besser und nicht schlechter als Skifahren, einfach etwas anderes, das auch mit Schnee zu tun hat. Wir können eine Schnupper-Schneeschuh-Tour nur dringend empfehlen.

Zur Ausrüstung: Neben den Schneeschuhen benötigt man Stöcke (Ski- oder Wander-Stöcke), Wanderschuhe oder feste Stiefel und Kleidung zum Wandern im Schnee, das ist alles. Die Schneeschuhe gibt es z.B. beim DAV für 3EUR pro Tag, gutes Wetter und Schnee beim Petrus.

Autor: Kai Penske

 

Gudrun sorgt für Skiclubnachwuchs

Wenn das kein guter Einstieg ins Leben ist von einer skibegeisterten Hebamme in den ersten Lebenstagen betreut zu werden ! Pauline, Laura und Stefan kamen im Bad Sodener Krankenhaus zur Welt, in dem Gudrun die Neugeborenenstation leitet.

Simone & Sandra

Laura Seibert

Gudrun und Stefan Henties

Sebastian David Weßler - 27. Feb. 2004

 

Winterfest 2003

 

Auszeichnung der Jubilare für
25 Jahre SCK Mitgliedschaft


Rolf Dagenbach
Christina Kleipa
Dr. Kurt Kroneberger
Dr. Börries Kuebel
Ulrike Kuebel
Ruth Racky
Klaus-Dieter Schulz
Michael Stumpf
Ursula Tietze
Heinz Velte
Doris Vogt
Willi Vogt



Verleihung der Bronzenen Ehrennadel
Alfred Herrmann
Wolfgang Haas
Michael Leibssle
Melitta Schneider


Verleihung des Ehrenbriefs
des Hessischen Skiverbandes

Annemarie Kaiser
Ulrich Kaiser
Hubert Leitermann
Andrea Beutner
Bettina Fischer

 



Hier die Auszeichnung für alle anderen...

 

30 Jahre SCK – ein Quiz zur Mitgliederfortbildung

Wer war der Gründungsvater des SCK ?
Rudi Holz?
Rudi Carell?
Rudi Alscher

Wann wurde der SCK gegründet ?
12.12.73
11.11.73
8.11.73

Wer war nie Stellvertretende/er Vorsitzende/er ?
Rainer Kretzschmar
Edda Rosenthal
Reinhard Mertens

Wer war oder ist kein Ehrenmitglied des SCK ?
Heinz Maschke
Klaus Dieter Schulz
Fritz Manthey

Wie hoch ist die Zugspitze ?
2963 m
2693 m
3239 m

Wie heißt der Ort im größten Skigebiet der Welt ?
Ramsau
Campitello
Courchevel

Wer war bei unseren Clubmeisterschaften schon Schneekönigin ?
Melitta Schneider
Uschi Dannenmann
Helga Schell

Wie hoch war der Mitgliederstand des SCK zum 31.10.2003 ?
388
379
378

Welche Nummer trägt die letzte Ausgabe der Pistenpost ?
79
87
86

In welcher Straße liegt die Schulturnhalle Sindlinger Wiesen?
Zeilsheimer Straße
Stettiner Straße
Danziger Straße

Wie nennt sich die neue Ausdauersportart in unserem Sportangebot?
Nordic Walking
Nordic Blading
Nordic Spinning

An welchem Dienstag jeden Monats findet unser Plaudertreff im "Alten Rathaus" statt ?
am 1.
am 2.
am 3.

Unter welchem Motto wurde 2001 unser Sommerfest gefeiert ?
Ostalgie
Luderei
Sweet Sixties

Wo fanden bisher noch keine Clubmeisterschaften statt ?
Wieden/Schwarzwald
Tannheim/Österreich
Treisberg/Taunus

 

Sommerfest 2004